Active Sports-Hardware Teil 8 – ASICS Gel Kayano 16 BLACK und GEL-NOOSA Tri 5

Mit dem „ungleichen Superduo“ zum perfekten Lauffeeling – Der XXL-Sommerschuhtest – Teil 2 von 2 – GEL-NOOSA TRI 5
Redaktion: Andreas Winder
Fotos: Andreas Winder, Kurt Hechenberger

Zu aller erst: Nach all der positiven „Jürgen-Resonanz“, die schon im ersten Teil dieses zweiteiligen Newsberichts (im Mittelpunkt stand der „Men in Black Shoe“ ASICS Gel Kayano 16 BLACK) enthalten war ... Wozu überhaupt noch ein weiteres Modell verwenden bzw. testen? Nun, Kletterschuhe erwähnte ich bereits im Einstieg zu diesem Bericht. Dass Jürgen verschiedene Größen und sogar unterschiedliche MadRock-Schuhe oft sogar während eines einzelnen, mehrstündigen Klettertrainings wechselt, ist bekannt: „Um die Aufwärmtour zu klettern, brauche ich nicht meinen »fast heiligen Welcupschuh« zu strapazieren. Auch meine Zehen danke es mir, denn dieser ist, dem optimalen Halt auf kleinsten Tritten zu liebe, eine gute Nummer kleiner gewählt, als der »relativ bequeme Trainings-Con Tact«!“

Aha, so spricht ein Kletterprofi. Und was machen Profi- und Wettkampfläufer? „Schon seltsam“, weshalb Fachmagazine, wie das Laufsport-Magazin, welches auch unsere Redaktion, neben zahlreichen anderen Kraft-, Life-Style- und Ausdauersportmagazinen bereits seit Langem im Abonnement bezieht, immer wieder zwei Dinge betonen? Erraten: Intervalltraining einsetzen UND Schuhe abwechseln.

Via HIIT-Testlauf Startfreigabe für Jürgens Imst-Erfolgs-Ö-Cup!

Der Grund ist einfach. Nicht nur Abwechslung beim Training führt zu Fortschritten. Das Wechseln der Belastung ist oft der einzige Weg, wie an Jürgens Beispiel des Hochleistungsklettersports wohl auch klar dargestellt, orthopädische Wehwehchen von vornherein zu vermeiden. Selbes gilt für Überlastungen, Runnersknee, etc. ... „Nicht die Strecke, sondern das Tempo tötet!“, so schrieb Jürgen in Power-Quest 2. Nun, ich möchte hier ergänzen, mit dem richtigen Schuh zur rechten Zeit kann sogar mächtig „Speed“ gemacht werden, ohne dass Gelenke, Bänder oder Bindegewebe leiden. Das Geheimnis: Abwechslung. Vorweg sei verraten: Der gleich im Mittelpunkt dieses zweiten Bericht-Teils stehende, federleichte Schuh bietet lt. Jürgen übrigens den idealen Mittelweg aus optimaler Leichtigkeit UND dennoch guter Dämpfung. Logisch ist jedoch: Je besser ein Schuh gedämpft ist, desto mehr Kraft, bzw. wertvolle Sekunden gehen im eigentlichen HIIT-Sprint verloren. Zudem halten natürlich zwei parallel gelaufene Schuhe eine ganze Weile länger und sogar ein „Sonntags- bzw. Schönwettermodell“, kann man sich gönnen. Läuferherz – was willst du mehr!

Im ersten Teil dieses Newsberichts erwähnten wir Jürgens Verletzungsglück vor dem entscheidenden Imst-Ö-Cup. Erlaubt mir einen kurzen Sprung zurück in diese harten Tage für Jürgen: „Ein HIIT-Lauf, unmittelbar vor dem Ö-Cup, führte dieses mal zu einer Jubelmeldung direkt auf den »Alexander-Scherer-ASICS.at-Anrufbeantworter« (nicht mehr wie in Teil 1 dieses Testberichts in den morgendlichen Stadtwald). Das war Donnerstag Vormittag. Für mich war das der definitive „Ich starte in Imst -Check!“, denn ein HIIT-Workout, in Form eines Intervall-Laufes mit Sprints, ist für mich bzw. die Belastbarkeit meines Knies, genau so fordernd, wie ein »Go!« in einer Klettertour, prägte ich mir mental ein. Ob dem wirklich so ist? Testen in Imst kam ohnehin nicht mehr in Frage. Doch mein Geist meinte: »JA! Das Knie hält – du bist gesprintet wie eine Feder ...!« Und das noch dazu in meinem ganz speziellen neuen Schuh ... du kennst ihn Andy :) – damit, bzw. mit diesen »Superspeedyflügeln« gibt’s bei mir bereits seit Monaten nur noch eines – ALLES oder ... kein oder ... es endet immer wieder in HIIT-Speed-Rekorden. So auch an diesem Morgen. Da blieb sogar noch etwas Zeit einem meiner Coaches eine kurze MP3-Voicemail beim Landessportzentrum Vorarlberg, vor meiner obligatorischen Stretchingeinheit, auf meinen E90 zu sprechen! Erneut eine Minute schneller, als in der Woche zuvor, hatte ich meinen Standard-HIIT-Lauf absolviert!“

Seit Peak-Time ist Jürgens HIIT-System nicht nur in dessen „Peak-Wortschatz“ als die Fettverbrennungs- und Fitmachwaffe schlechthin eingeflossen. Auch Wettkampfbodybuilder wie Jochen Grässel, aber auch Ex-Marathonwettkämpfer und inzwischen 3-facher Mr. Universe Thilo Plate samt First Lady, Weltmeisterin Katrin Güth (Podcast Suchfunktion benutzen! Alle drei genannten standen Jürgen Frage & Antwort!) setzen seit langem auf HIIT wenn es heißt, effektiv und zeitschonend das Maximum aus Kardioeinheiten zu holen.

Laufen statt Rudern!

Dass Jürgen bislang seinen Concept 2 Ruderergometer für dessen HIIT-Sessions favorisierte, kann ich ihm als Kletterer nicht verdenken. Dennoch: Er änderte im April 2010 seine Workouts zu Gunsten von: erstens Klettern, zweitens ...? Laufen! April 2010? Bereits in Power-Quest 2 sind mehr Laufbilder als zuvor und – Richtig. Sein neuer Trainer Gerhard Salchegger ist bereits in zahlreichen Interviews, genau so wie seine Schützlinge Intervall- und Lauftrainingsbegeistert erwähnt worden. Also ein „schleichendes hin“ zu mehr Lauffieber? Richtig! Laurenz, der Bruder des amtierenden Staatsmeisters Max Rudigier, spekulierte vor wenigen Jahren sogar noch auf einen eventuellen Nationalen Titel auf der Kurzstrecke neben dem Klettern als Hauptsportart! Doch Energie ist immer 100%. So auch Jürgens Mentalcoach Fredy Anwander. Dies ist inzwischen nicht nur ein Mental-Credo sondern in Salcheggers Trainingsplänen die einzig wahre, „körperliche Limitrealität“. „Das Intervalltraining an der Wand forderte mir bereits in den ersten Aprilwochen oft alles ab. Daran hat sich nichts geändert. Der Oberkörper ist spätestens nach dem Krafttraining nachmittags einfach komplett »paniert«. Doch Laufen – das geht oft sogar noch an recht gut erholten Ruhetagen und macht mächtig Spaß. Gerhard hat dies bereits nach einer Einstiegsphase sogar schriftlich in meine Pläne integriert! Das weckt immer wieder aufs Neue die Lebensgeister! Vor allem mit Zauberschuhen!“

Triathlongestylter Barfußlauf?

Jawohl Jürgen! Und als ebenfalls Laufsport- aber vor allem Fotobegeisterter juergenreis.com-Team-Mitarbeiter also konkret zum neuen „Zauberschuh“! Mir hat zuerst primär die Farbe und der „Neoneffekt“, den Jürgen mir bereits bei der ersten „Vorführung“ in unserem Hauptquartier, nach Abdunkeln eines Raumes, am späten Nachmittag präsentierte, imponiert. Und dann gab mir Jürgen den Schuh in die Hand. WOW! Ist der etwa ... „Ja!“, stimmte mir Jürgen sichtlich stolz auf seine neue „Perle“ im Schuhsortiment zu: „Mit 249 Gramm ist er sogar noch leichter als mein bisheriges Sprint-Leichtgewicht, der GEL-DS Trainer 15, der genau 281 Gramm auf die Waage bringt!“ Und wer denn Newsbericht zu Jürgens „Sprintsommerschuhtest“ noch nicht gelesen hat: GO FOR IT und überzeugt euch selbst. Jürgen schwärmt nicht „einfach so“ über einen Sprintschuh. „Es stimmt Andy, der GEL-NOOSA TRI 5, hatte ähnlich dem vorhin von dir beschriebenen »Duell« Kayano / Kinsei gegen meinen liebgewonnen DS Trainer 14, anfangs sicher eine harte »Gewohnheitshürde« bei mir zu meistern. Auch die Läufer und Experten am Landessportzentrum Vorarlberg schwören übrigens teilweise seit Jahren auf den GEL-DS Trainer 14 bzw. dessen Vorgängermodelle. Und du kennst mich: Style und Farbe nett und gut, aber bei Laufschuhen entscheiden immer noch die Funktionalität. Und wer bei Sprint- bzw. Intervalltraining nicht optimal ausgerüstet ist, riskiert, genau wie der Kletterer mit »Nichtwettkampfschuh« beim Kletterwettbewerb, entweder suboptimale Stoppuhr- oder im Ernstfall eben Wettkampfzeitresultate!“Doch Jürgen schmunzelte selbst ein wenig, als er mir die „ernste Ansprache“ von soeben hielt ... was die Farbe angeht. So „faktisch abgebrüht“ kann wohl kein Schuhtester sein – nicht einmal ein „Weltcup kletternder Fachbuchautor“! Für mich jedenfalls, genau wie für Jürgen die „coole, farbenfrohe Liebe auf den ersten Blick!“. „Mit diesem Schuh SUPER drauf zu sein ist quasi bereits beim Reinschlüpfen vorprogrammiert! Selbst bei Nachtläufen strahlt einem der GEL-NOOSA TRI 5, dank der fluoreszendierende ASICS-Streifen an dessen Seite!“, berichtete mir Jürgen, mit ebenfalls strahlend faszinierten Augen, nach einem „Wakeup-Run“, durch das momentan schon recht herbstlich, dunklen „Frühmorgen-Dornbirn“.

Und so Jürgen gleich weiter:

Und doppelt ertappt Andy: Auch im Interview mit GOLD-Podcaststar auf Sendung 256, Triathlonstaatsmeister Paul Reitmayr konnte ich mich nicht zurückhalten. Zu cool war Pauls Outfit und die knallbunten Schuhe und Shirts seines Trainingspartners an jenem Nachmittag kurz vor Pauls Studiobesuch im Landessportzentrum Vorarlberg.

Federleicht + „perfekt gute Lauflaunegarantie“ = GEL-Noosa TRI 5!

Doch Jürgen wusste auch über die läuferischen Details des an sich tatsächlich, speziell für den Triathlonwettkampf entwickelten Runners einiges zu berichten:

„Was ich nicht ahnte, die ASCIS-Homepage auch nicht offenbarte... ein sonderbarer Zufall ereignete sich wenige Wochen vor dem Eintreffen der heiß begehrten Schuhschachtel, samt Triathlon-Top-Schuh-Inhalt: Ich befragte eine Ergotherapeutin, die zufällig eine Gruppe in der K1 Kletterhalle Dornbirn trainierte über die gesündeste Art, den Alltag zu verbringen. Genau genommen: Eine Satzpause wollte ganz einfach von einem »ichmöchtelernenJürgen« in mir, in einen netten Smalltalk mit einer Expertin bereichert. So macht lernen Spaß :). Doch zurück zum Ernst der Sache: Barfußlaufen, so riet mir die Therapeutin, sei nach wie vor ein toller Weg den Körper gesund zu halten. Aha! Toll ... ABER ... »meine Kletterschuhe sind so schon eng genug und wenn mich eine Biene sticht, oder ich beim Morgenlauf am Flußuferdamm auf eine Glasscherbe trete - gute Nacht!« erwiderte der Profikletterer in mir, wenig begeistert. Und so bleib es bei einem, von ihr sicherlich guten Ratschlag, doch dem raschen Ende des Gesprächs und dem nächsten Killer-Workouts-Satz an der Kletterwand. Doch die Überraschung folgte postwendend, als ich das erste mal den GEL-NOOSA TRI 5 testete. Ich empfehle allen, die sich diesen Schuh bei einem Händler zum testen im Geschäft geben lassen: Dünne Laufsocken. Dann ist der Effekt noch spürbarer. Ich nenne es (nein, ich bin kein Laufschuhprofi, darum meine vielleicht etwas unprofessionellen Worte :) die »weltweit einzige, Fußbettschonende Barfußlaufform«. Das ganze jedoch – wie Andreas bereits in der Einleitung dieses zweiten Teil des Schuhtestberichts richtig bemerkte, zudem noch mit der optimalen Abstimmung aus Dämpfung UND Kraftentfaltung bzw. -übertragung! Klingt komisch – übertrieben ...?! Nun – ist aber nun einmal so :)!“

ASICS selbst empfiehlt den Schuh übrigens Athleten mit normaler Fußstellung, aber, wie im ersten Teil dieses zweiteiligen Newsberichts schon den Kayano auch Überpronierern.

Der günstige UVK von nicht einmal 140 Euro machen den Schuh wohl auch für kleine Geldbeutel locker finanzierbar. Doch Vorsicht! Ich denke die meisten Läufer werden, wie Jürgen selbst, einen weiteren, stabileren und auch besser gedämpften Zweitschuh, bzw. Hauptlaufschuh, sofern nicht nur gesprintet oder im HIIT-System trainiert wird, brauchen.

Ein letzter „Jürgen-Geheimtipp“ wird speziell GYM-Athleten interessieren: Der Noosa ist sehr wohl auch ein toller Studio-Schuh, nicht nur aufgrund der Optik, verriet mir Jürgen. Mehrere A-Team-Coachies griffen lt. Jürgen übrigens bereits zu diesem Schuh. Denn nicht nur auf dem Laufband, auch beim schweren Krafttraining ist eine normal gedämpfte Sohle meist ein Vorteil. Das weiß jeder Gewichtheber – deshalb werden dort sogar Spezialschuhe verwendet. Doch der ASICS-Laufschuh hat, wie erwähnt, die tolle Eigenschaft, mehrere Fliegen mit einer Klappe zu schlagen.

Unser Redaktionsfazit ist logisch und klar: Ein gut gedämpftes „Arbeitstier“ wie Kinsei oder Kayano für Trainings- und gemütliche Langstreckenläufe UND ein „Sprinter“ bedeuten:

Selbstverständlich sind beide Modelle, welche Jürgen Reis in diesem zweiteiligen Bericht testete, in damenspezifischer Ausführung, mit optimaler Abstimmung auf die weibliche Anatomie, im guten Fachhandel erhältlich (u.a. auch bei Sport Dorninger).

Und wie immer: Alle Details zu den getesteten und (fast unzähligen :)) weiteren Top-Schuhen, gibt’s direkt auf der ASICS Homepage!

Und noch ein wertvoller Tipp als Abschluss: Mittlerweile gibt es übrigens schon eine ganze Reihe der Active Sports-Hardware Empfehlungen. Von „Kletterschuhen wie sie sich Spiderman wünschen würde“, über High-Tech-Kopfhörer bis hin zu ... „Schuhen die beflügeln“... viel Spaß!


Über diese Direktlinks gelangen Sie zu den eben genannten Artikeln:Direkt zum Premierenbericht dieses Exklusiv-Laufschuhtests geht’s unter folgendem Link.

Sie wollen den nächsten Bericht dieser exklusiven Serie mit den persönlichen Erfahrungen von Hochleistungssportler Jürgen Reis und bald auch wieder Berichte seiner Peak-Athleten nicht verpassen? Dann abonnieren Sie unseren kostenlosen jürgenreis.com Newsletter am besten sofort!

zurück

DruckenDiese Seite drucken