Sven Albinus: Mein Peak-Traum-Sommer 2008

Seit 2 Monaten waschechter 100%-Peak-Athlet auf allen Ebenen – ein Statusbericht
Redaktion: Sonja Walper



Das der 23. Juni 2008 sowie der 02. Juli 2008 mein Leben nachhaltig verändern wird, war mir zu diesem Zeitpunkt weder klar noch bewusst. Ersteres Datum ziert den E-Mail-Header der ersten Kontaktaufnahme mit der Coachingabteilung der juergen-reis.com. Das zweite Datum überschreibt den ersten Eintrag meines Erfolgsjournals. Und das, obwohl ich mit Bodo Schäfer, dem Verbreiter dieser mentalen Waffe auf dem deutschsprachigen Markt, bereits vor mehr als 10 Jahren in Berührung kam. Vielleicht war es auch endlich mal Zeit, dass auch ich ihm beweisen sollte, dass es nicht funktioniert. Dass der eben genannte, erfolgreichste deutsche Motivations- und Erfolgstrainer übrigens auch Jürgen Reis bereits unter seinen Fittichen hatte erfuhr ich erst viel später ;-). Doch es bestätigte mir wieder einmal eine von Jürgens Lieblingsaussagen: "Zufälle existieren ganz einfach nicht ;-)"!


Nun: Hinter mir liegen acht ereignisreiche aber auch stressige Wochen. Die Umstellung der Ernährung auf die Kämpfer-Diät mit wohl doch gewaltiger Erhöhung der täglichen Nahrungszufuhr von unter 2.000 auf konstant über 3.000 kcal, dessen Umsetzung auch On the Road, die Änderung der Trainingsinhalte und -gewohnheiten, die Integration all dieser Bereiche in den Tagesablauf eines selbstständigen Unternehmers - kurzum, die Aufnahme und das Leben des Peak-Lifestyles in vollen Zügen. In nüchternen Zahlen ausgedrückt, aus 66 kg bei 1,68 m Körpergröße wurden 63,4 kg, beim Fettgehalt zeigt mir der Spiegel als "bester" Freund des Peak-Athleten, "Sven, you are on the right way!", die Kletterleistung konnte um mindestens einen glatten Grad verbessert werden, eine spürbare Kraftsteigerung ist zu bilanzieren und das Wichtigste, die Motivation hat sich um ein Vielfaches erhöht.

„Von unter 2.000 auf fast 4.000 Kalorien täglich ... und die Fettabbaumaschine läuft auf Hochtouren!“ Sven Albinus

Höhepunkt dieser Zeit war ohne Zweifel das persönliche Coaching und Training in Dornbirn. Nach der Ankunft am Abend beim Rosen-Wirt Josef Spiegel gab es gleich einen Coaching-Walk mit Jürgen durch Dornbirn. Nach dem Kämpfer-Dinner ging es dann zeitig ins Bett, denn ein sehr intensiver Trainingstag stand mir bevor. Treff 6:15 morgens bei Jürgen. Im leichten Jogging ging es vorbei beim Biobäcker mit den leckeren Dinkel-Croissants, welche ich später auch genießen durfte. Doch zuvor stand eine erste Hangeleinheit im Landessportzentrum mit Jürgens Trainingspartner Lucas auf dem Plan. Danach ging es wieder im Laufschritt zur K1. Dort hatte ich auch die Ehre, mit der Power-Quest.cc-Moderatorin Eva zu trainieren. Nach einem wohl verdienten Mittagsschlaf ging es wie gewohnt im leichten Jogging zum Magic Fit. Eine Grundlagenausdauereinheit im Boulderraum von Jürgen sollte zumindest das offizielle Training für diesen Tag beenden. Doch ein regenerativer Walk auf den Hausberg von Dornbirn war ja wohl beim ersten Besuch auf alle Fälle noch Pflicht. Für den Rückweg vom Karren habe ich mir dann aber doch die Seilbahn gegönnt. Die darauf folgende Kletterwoche in Südfrankreich war dann noch der I-Punkt in 10 spannenden und hochintensiven Tagen.

„Leistungssport mit über 34? Klar doch! Ich zeige es den Ärzten, Besserwissern und mir selbst, dass es geht!“

Doch alles der Reihe nach. Warum tut sich ein 34jähriger so etwas an? Nach den allgemein gültigen Glaubenssätzen zählt man mit diesem Alter im Leistungssport bereits zur Rentnerfraktion. Doch immer wieder bekam ich Artikel und Berichte in die Hände, wo Kletterer mit 40 oder 50 ihre beste Leistung erbrachten. Grund genug der alteingesessenen Pharma- und Ärztefraktion zu zeigen, dass es auch anders geht und dass man mit Mitte Dreißig noch lange nicht seine genetischen Möglichkeiten voll ausgeschöpft hat. Wieso können nicht auch "ältere" Kletterer noch Top-Leistungen erbringen. Es gibt bereits eine Menge Beispiele in unserem Sport dafür und die Grenzen bestehen doch nur in unseren Köpfen.


Nun darf ich fairerweise erwähnen, dass ich bis zu meinem Peak-Athleten-Dasein nicht gerade untätig war. Regelmäßiges Training, gesunde Ernährung und intensives Klettern gehörten schon immer zu meinem Alltag. Es wurden auch viele Bücher gelesen, Trainingstechniken getestet und hin und wieder damit experimentiert. Eine leichte und konstante Leistungssteigerung wurde durchaus damit erreicht, aber der Zeitraum war für mich viel zu lang und die gehoffte bzw. gewünschte Leistungsexplosion blieb Jahr für Jahr aus. Um es mit den Worten von Jürgen zu beschreiben, meine Ernährung und mein Training waren suboptimal bzw. sogar teilweise kontraproduktiv im Verhältnis zu meinen sportlichen Zielen und Wünschen. Ein Grund mehr, dem Phänomen erfolgreicher Menschen zu folgen, denn jeder erfolgreiche Sportler, Künstler oder Unternehmer hat mindestens einen professionellen Coach an seiner Seite - nur ich hatte bisher keinen.

„Sven lieferte beim Peak-Tag in Dornbirn den Beweis: Sein Kletterniveau hatte sich um einen glatten Grad gesteigert!“ Jürgen Reis

Und damit sind wir schon beim 23. Juni 2008. Nach einem weniger erfolgreichen Trainingstag saß ich mal wieder vor meinem Rechner und suchte im Internet nach dem Heiligen Gral der mich in den französisch achten Grad katapultieren würde. Dann ging alles ziemlich schnell. Erste Voicemail, Coachingvertrag und Termin für das erste Coaching. Ich war gespannt. Ganz neben bei habe ich mir noch die Peak-Trilogie und Power-Quest als Lesestoff besorgt. Und als hätte ich es geahnt, nein ich habe nicht nur viele Sachen falsch gemacht, besser noch, ich habe sehr effektiv gegen meine eigenen Ziele gearbeitet.


Nun sicher war ich gegenüber der Kämpfer-Diät skeptisch, denn sie beinhaltete Sachen, die ich Jahre lang gemieden habe. Doch die Erkenntnis, dass wir das was wir bisher erreicht haben - mit dem ich definitiv unzufrieden war - auf die Dinge zurückzuführen sind, die wir bisher gemacht haben, gewann schnell die Oberhand.


Somit waren die Anschaffung eines größeren Kühlschrankes für die optimale Beschaffungslogistik, der Erwerb eines Dampfgarers zur gesünderen und schonender Zubereitung des Kämpfer-Dinners und die Entstaubung der irgendwo im Schrank noch schlummernden Lebensmittelwaage nur Randerscheinungen zweier Monate, die den bisherigen Alltag in allen Bereichen ordentlich "durcheinander" brachten.


Doch nicht zuletzt dank der regelmäßigen Coachings von Jürgen ist nun alles in den Bahnen wo es hingehört. Oder wenn ich Jürgen wieder einmal zitieren darf, "Never change a running system". Dank der Kämpferdiät bin ich auch im Job den ganzen Tag hindurch energiegeladen und voll motiviert. Mentale Hänger oder die Hand vorm Mund gehören seit dem der Vergangenheit an. Völlig unterschätzt wird die Wirkung des Erfolgsjournals, besonders wenn man es in der besten Zeit für das Unterbewusstsein kurz vorm Einschlafen führt. Aber da möchte ich nicht mehr verraten. Es sei nur jedem empfohlen, probiert es aus! Beweist euch dass es nicht funktioniert. Ich garantiere: Ihr werdet enttäuscht ;-) Doch für Risiken oder Nebenwirkungen wird keine Haftung übernommen.


Kämpfer-Dinner, Erfolgs-Journal und erfolgreich zufriedener Tagesausklang!


Auch mein Umfeld hat sich langsam aber sicher an den Peak-Athleten gewöhnt. Meetings sind immer mit einem Walk verbunden. Partys verlasse ich eher, damit meine neu entdeckte 8.0-Stunden-Kämpfer-IchSchlafWieEinBaby-Zeit ;-) - nicht gefährdet wird. Buffet und Theke werden nicht angerührt. Wie auch? Nach dem Kämpfer-Dinner zu Hause bin ich einfach satt und glücklich und genieße einen friedlichen Erfolgs-Tagesausklang. Und auch mein Auto hat sich daran gewöhnt, dass es meist 500 m vom Hauseingang geparkt wird.


Am 15.07.2008 habe ich mein Zielbriefing unterschrieben. Damals noch etwas mit zögerlicher Hand und der Glaube daran war auf einer Skala von 1 bis 10 eher bei zwei. Jetzt weiß ich, dass das Zielbriefing nur ein Zwischenbriefing war und spätestens nach 12 Monaten als Peak-Athlet erneuert werden muss. Bodo Schäfer flog früher als junger Mann mal fast bei seinem Coach raus. Denn der wollte Menschen mit erbärmlichen Zielen nicht coachen. In diesem Sinne, The Sky is the Limit!


Mein Abschlusswort, passend vertont von Jürgens Lieblingsband ;-): BREAKTHRU!!!! & enjoy!

Allen viel Erfolg beim Peaken!


PS: Anbei noch zwei ausgewählte Real-Tagespläne. Erster von einem perfektem Ruhetag und letzterer von einem außergewöhnlichen Peak, aber lest selbst.


Mo., 01.09.2008, Low Carb (ca. 3.709 kcal)

06:00 Wake Up, L-Carnitin

06:30 15 min. Low Jogging ins GYM, 20 min. Rudern, 15 min. Stretching, 15 min. Low Jogging retour

08:00 After-Workout-Shake mit zwei Kapseln

08:30 Office

09:45 CB Cappuccino Office (ca. 120 kcal)

12:00 kleiner Apfel und eine Tasse Milch (ca. 140 kcal.)

13:15 eine Stunde Business-Walk

16:30 Tomaten mit Hüttenkäse (ca. 180 kcal)

19:00 30 min. Massage

20:30 Einkauf im Großmarkt

22:00 KD: Gemüse, Käse, Heringsfilet, Milch, Joghurt, Mandeln, Eiweißpulver, Olivenöl, Leinöl, Birne, Apfel (ca. 3.269 kcal), dabei Podcasts gehört

23:30 Power Sleep 8.0 Stunden, L-Carnitin



So., 07.09.2008, Low Carb High (ca. 3.624 kcal)

08:00 Wake Up, L-Carnitin, Supermineral, Rhodiola rosea und OPC

08:30 Kapsel Kre-Alkalyn, Aminos, Calcium Plus und Basenpulver

09:00 Milchkaffee OTR (ca. 70 kcal) und Fahrt nach Dolny Zleb (Böhmische Schweiz) zu meinem Jahresprojekt, 35 m 8-/8

11:30 eine Einklettertour im 7. Grad danach Peaktime, erster Durchgang letzter Hacken Schluss, neue Motivation gesammelt, zweiter Durchgang perfekt – ich habs!, danach noch eine leichte Route zum Abklettern, während des Tages leicht gesnackt, 2 kleine Äpfel, 2 Body Attack Milk Bar Riegel (immer nur hälftig, zusammen ca. 420 kcal)

17:30 Einkehr, Feiern muss sein, Runde geschmissen, selber ein kleiner Salat mit Schafskäse und einen Cappuccino als Afterworkout-Snack (ca. 250 kcal)

17:55 Jürgen noch schnell eine SMS geschrieben :-)

18:00 Heimfahrt

19:30 After-Workout-Shake, Aminos, Calcium Plus und Basenpulver

20:00 KD: Gemüse, Lachs, Eier, Käse, Mandeln, Olivenöl (ca. 2.884 kcal)

22:00 Power Sleep 8.0 Stunden, L-Carnitin, Supermineral, Rhodiola rosea


Weitere motivierende Berichte erfolgreicher Peak-Athleten finden Sie direkt in unserer "Success-Galerie".


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