„Keine kriminelle Sache – Auto schieben“

Low-Budget-Serie von Peak-Athlet und jürgenreis.com Gastautor Dominik Feischl - Teil IV
Redaktion (Text und Fotos): Dominik Feischl (Peak-Athlet)

Der Winter steht vor der Tür. Nur Autoschieben wenn die Batterie streikt, oder das Schneechaos am frühen morgen keine andere Wahl lässt? Dominik Feischl bietet uns auch im vierten Teil seiner Serie wieder etwas zum „Vorsorgen“, das zugleich Bärenstark macht!

Keine Angst. Ich gebe in diesem Artikel meiner Low-Budget-Serie keine Anleitung, wie man auf schnellstem Wege hinter Gitter kommt. „Auto schieben“ mit dem eigenen Vehikel muss bei Gott keine kriminelle Sache sein. Aber höchst effektiv, um den Körper auf neue und völlig andere Art und Weise zu fordern. Wer keinen VW Touareg, BMW X5 oder ein ähnliches, tonnenschweres PS-Monster bei sich in der Garage stehen hat, ist vorerst einmal gut bedient. Denn auch ein alter, klappriger Renault oder VW Golf können ganz schön fordern, wenn man statt dem Gaspedal seine eigenen Füße verwendet, um das Auto in Bewegung zu setzen.


Schieben und konstant stärker werden!

Dazu benötigt es nur einen leeren, großräumigen Parkplatz. Vor allem Supermärkte bieten nach Geschäftsschluss die ideale Spielwiese für die zugegebenermaßen etwas verrückte Trainingsidee. Flacher Asphalt, weiter Auslaufraum, „Low-Budget-Herz“ was willst du mehr. Aber Vorsicht: Diese Übung ist vor allem mit einem Partner um einiges leichter zu bewältigen. Der darf im Auto seelenruhig den Leergang reinlegen und kontrollieren, damit ihr Gefährt nicht am nächsten Betonpflock unfreiwillig parkt. Doch zu früh gefreut. Die Strecke zurück darf natürlich anschließend der Trainingskamerad zurücklegen. Und kommt dabei ebenso ordentlich ins Schwitzen. Denn nicht alleine die Füße sind es, die ihrem Auto Beine machen. Schultergürtel, unterer Rücken und die Bauchmuskulatur sind ständig gefordert. Verschnaufpause gibt es absolut keine, denn zurückrollende Autos sind unbarmherzig. Einige Wiederholungen mit dieser unkonventionellen aber keineswegs kriminellen Übung und Sie werden am eigenen Leibe verspüren, was es heißt, statt Berge Autos zu versetzen! Also los, gönnen Sie Ihrem Vehikel eine kleine Pause und seien Sie zur Abwechslung sein Motor...

Viel Spaß dabei wünscht,


Dominik Feischl (Peak-Athlet)
Bei Fragen gerne zu erreichen unter: d.feischl@nachrichten.at


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