„Nächstes Jahr bin ich schwimmbadfit!“

In 8 Monaten von 98 auf kerngesunde 75 kg. Ein Herbstupdate zu unserem Frühjahrs Peak-Athleten Rainer Ehrhart.
Redaktion: Stefan Walkner
Fotos: karren.at / Manuel Schröter


„Das Leben ändert sich nicht von Heute auf Morgen, aber jeder kann sich von Heute auf Morgen ändern, wenn er es wirklich will!“ so berichtete uns in unserem Mai-Newsletter jemand, der es mittlerweile wohl mehr als bewiesen hat: „Ich stand rückblickend sicher am Rande eines sehr, sehr tiefen Abgrunds. Dass das Wetter zum walken den ganzen Winter 2006/07 so mild war – dafür hat der Heilige Petrus wohl mehr als ein sprichwörtliches „Vergelts Gott“ verdient!“ Wie berichtet zog im Herbst 2006 ein ernstes Burnout Rainer Ehrhart wortwörtlich den Teppich unter den Füssen weg.

Karrenwalks, Berglaufambitionen und ein neues Leben

Im Frühjahr 2007 attackierte er den Dornbirner Heimberg, den Karren, gemeinsam mit Coach Jürgen Reis in 35 Minuten. Eine klare Berglaufzeit. Gemütlich spaziert sind 60 bis 75 Minuten die durchschnittliche „Wanderzeit“. Bei Rainer sind nach wie vor sogar Doppelangriffe, also zweimal pro Tag „Karren-Action“ an der Tagesordnung. „Ich habe mir bereits ernsthaft überlegt, bei Bergläufen in einer Hobbyklasse zu starten. Der Herbst ist noch lang und meine Form steigerte sich sogar im Sommer 2007.“ Über Rainers vielleicht folgende Wettkampfteilnahmen werden wir Sie natürlich in diesem Newsletter auf dem Laufenden halten.

Personal Coachings beim Autofahren?

Dass Jürgen sein Auto oft nur einmal pro Woche benutzt und selbst widrigstem Wetter per Goretex-Bekleidung und Walkingausrüstung trotzt, ist bekannt. Doch wie kam es, dass Rainer im Herbst 2007 ausgerechnet bei dieser einen Autofahrt sogar gecoacht wurde? Ganz einfach: Der „wöchentliche Ausflug“ führte immer entweder zu einem Bewerb, oder zu einer Trainingsfahrt in ein benachbartes Kletterleistungszentrum. So auch im Sommer 2007. Das Kletterzentrum Imst stand des öfteren auf dem Trainingsprogramm. Vorbereitende Workouts gemeinsam mit Europameisterin Bettina Schöpf. Rainer nutzte die Gelegenheit gleich doppelt. „Der Karren ist natürlich nach wie vor mein Favorit. Doch einmal pro Woche kann die Freundschaft eine Auszeit vertragen!“, meint er schmunzelnd. So ließ er sich auf den Hin- und Retourfahrten, mit Trainings- und Ernährungsgeheimnissen und natürlich aktuellsten Körperfettabbaustrategien, von seinem Coach motivieren. In Imst konnte er die Techniken bei seinen Wanderungen in der Tiroler Bergwelt oft direkt umsetzen.

Ruhepuls von 130 auf 55

Rainer fühlt sich nun, nur 8 Monate nach dem Burnout, wie neu geboren. „Waren früher mein Blutdruck und auch die „Nebenwerte“ mehr als bedenklich ist jetzt alles mehr als im grünen Bereich. Die Pulswerte, die ich noch vor einem Jahr oft Angsterfüllt in Ruhe zählte, übertreffe ich momentan wohl nicht einmal mehr bei einem moderaten Walk!“, so Rainer. Der mittlerweile 48jährige erfreut sich bester Gesundheit und ist so fit wie nie zuvor in seinem Leben. Das „Burnout“ ist vollständig ausgelöscht. „Meine optimistische Lebenseinstellung und auch ein gesunder Humor kehrten ganz von allein zurück! Ich genieße es absolut, oft sogar zweimal täglich, bei meinen Walks die „Karrenwanderszene“ zu treffen. Im Gegensatz zu manch anderen Orten wird an diesem Berg stets freundlich gegrüßt. Auch ein kleiner, netter Small Talk darf sein!“, berichtet er.

Kämpfer-Diät à la Rainer – Körpergefühl und gesunde Küche

Auch was die Ernährung angeht, hat sich Rainer seine eigene Kämpfer-Diät längst zurechtgelegt. Eine volle Mahlzeit unter Tags? Nein Danke! Schließlich habe ich ja, wie Jürgen selbst, oft auch noch abends eine zweite Trainingseinheit an meinem Hausberg vor mir! Ein dezentes Frühstück, meist ein kleines Vollkorngebäck der Biobäckerei Bischof, sowie ein in aller Ruhe genossener Apfel an der Bergstation der Karrenseilbahn, so seine Workout-Snack-Strategie. Wieder zu Hause folgt am frühen Nachmittag ein ordentlicher Salat, jedoch ohne fettes Dressing und dafür mit einer leichten „Eiweißergänzung“ aufgewertet. Das Kämpfer-Dinner am Abend ist jedoch mittlerweile üppig: „Ich bin oft selbst überrascht, mit welch herzhaftem Appetit ich mit dieser Ernährungsform am Abend zuschlagen kann. Zwar esse ich nie über den Appetit hinaus, genauso wenig, wie ich jede Kalorie zähle. Doch gerade was die Menge angeht, esse ich sogar mehr als noch vor einem Jahr. Die Waage gibt meinem Weg jedoch recht. Nach wie vor ist die Lochzange, um den Gürtel wieder einen Level enger zu schnallen, regelmäßig im Einsatz. Jürgen ’s Ernährungs-Tipps machten gerade in dieser Hinsicht mein Leben zuerst zwar etwas anders, aber letztlich sehr viel leichter, energiegeladener und freier!“, so Rainer und erzählt weiter:


Sporadische Ladetage als willkommene Abwechslung

„Nach wie vor gibt’s je nach Gefühl alle 1-2 Wochen einen „Füße-Hoch-Tag“. Dann darf auch die kleine Sünde einmal sein. Doch bereits am Folgetag kehre ich immer wieder liebend gerne voll regeneriert und „aufgetankt“ zu meinem aktiven Kämpfer-Lifestyle zurück!“

Von 98 kg auf 75 kg – „Nächstes Jahr kaufe ich eine Badehose!“

„Kurze Hosen hätten an mir noch im Sommer 2006 wohl mehr als lächerlich ausgesehen. Ich war oft sogar froh, meinen Körper unter dem blauen Arbeitsanzug verstecken zu dürfen. In der heißen Jahreszeit in diesem Jahr war dies Schnee von gestern. Vielleicht kaufe ich mir nächstes Jahr eine Badehose und lege mich abends nach meinen Walks noch eine Runde ins Waldbad Enz oder schwimme eine Runde im Stadtbad. Auch, dass ich mal ein Mountainbike oder ein Rennrad teste ... ich habe bei meinem „Chef“ da oben noch einen Vertrag über mindestens 50 gesunde und topfite Jahre unterschrieben. Klar, momentan ist der Karren mein Favorit, doch alles, was Bewegung, frische Luft und Spaß verspricht, ist natürlich willkommen!“

Lebenserfolg auf Basis eines gesunden Körpers

„Die Lebensqualität, die ich jetzt genießen darf, würde ich für nichts in der Welt eintauschen. Erst zu arbeiten, um hinterher die gesundheitlichen „Schulden am eigenen Körper“ abzubezahlen? Nicht mehr mit mir! Knapp aber doch –rückblickend gesehen vermutlich sogar im letzten Moment – konnte ich im Herbst 2006, erfolgreich das Steuer herumreißen. Jetzt investiere ich liebend gerne mehrere Stunden pro Tag für mich und meine gesunde Zukunft! Wenn ich jeden Morgen bereits vor Sonnenaufgang, genauso wie Jürgen selbst, topfit und energiegeladen aufwache: Jeder Tag ist lange genug für alles, was ich auch sonst noch im Leben erreichen will!“, so Rainer abschließend.


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