Peak-Time Locations

Neue Serie mit den „Tatorten“ der Entstehung des neuen Kraftsportbuches von Jürgen Reis. Teil 1: K1 Kletterhalle Dornbirn
Redaktion: Rebecca Tsukalas, Fotos Ing. Thomas Moosbrugger

Wie und wo entsteht ein High-End-Kraftsportbuch wie Peak-Time? Klar, dass es Experten und Hintergrundwissen benötigt, darüber haben wir bereits ausführlich berichtet. Doch dass Jürgen Reis als Autor auch selbst seine Systeme entwickelt, anwendet und deren Effektivität beweist, sollte inzwischen klar sein. Dass dies nicht nur vor dem Laptop oder in noch so ergiebigen Expertengesprächen möglich ist? Auch logisch! Training in einem Top Umfeld und unter idealen Bedingungen lautet die Lösung. „Wenn ich in einer professionellen Infrastruktur und in einem entsprechend kreativen Team trainiere, entstehen manche entscheidende Trainingsstrategien oft fast von alleine! Stellen sich dann die erwarteten Leistungssteigerungen ein: Ich kann es so, quasi direkt motiviert, kaum erwarten, diese endlich in Form von konkreten Plänen festzuhalten!“ so der Autor. Wir bleiben bei Ersterem – der idealen Infrastruktur – und werden in dieser neuen Serie aus diesem Grund einige entscheidende „Peak-Time Locations“ genauer unter die Lupe nehmen. Die „magischen Orte der Kraft“ nämlich, in denen sich Jürgen Reis für seine bisher erfolgreichste Peak-Phase im vergangenen Jahr vorbereitete, oder sein Wintertraining absolvierte. Keine Sorge! Wir entführen Sie nicht gleich nach New Mexico Folgende Leistungszentren waren primär an der Entstehung von Peak-Time beteiligt:


In dieser Reihenfolge werden wir Ihnen eben diese favorisierten „Hard-Core-Lieblingsspielplätze“ von Jürgen vorstellen. Den Auftakt bildet Vorarlbergs neues Sportklettermekka, die K1 Kletterhalle Dornbirn.

Direkt nach seiner Rückkehr aus Spanien und der ÖM betrat ein absolut begeisterter Jürgen Reis erstmals die nagelneue K1 Kletterhalle in Dornbirn „Die Halle ist der absolute Wahnsinn! Wand, Routen und Infrastruktur entsprechen absolut dem, was derzeit als internationaler Topstandard gilt!“, so sein Kommentar in unserem September-Newsletter

Fixpunkt im Trainingsplan!

Seit jenem Tag verging, mit Ausnahme der USA-Reise, keine Woche in der Jürgen Reis nicht in der K1 „zu Gast“ war. „Mein Dank gilt hier vor allem den Gesellschaftern: Den Ingenieuren Martin und Thomas Moosbrugger. Absolute Topbedingungen und sogar die Möglichkeit, eigene Routen zu bauen! Aber auch Geschäftsführer Wolfi Vogl und meine Kletterpartner Peter Mathis und Eva Pinkelnig waren speziell im Winter 2006/07 absolute Garanten für Klettereinheiten mit dem gewissen mehr!“

Peak-Time ist kein Kletterbuch, jedoch ...

Zugegeben: Das Expertenwissen aus den USA waren die perfekte Basis. Jedoch bin ich weder Powerlifter noch Bodybuilder. Es fehlten noch einige „Puzzleteilchen“, um das „Große Ganze“ mit dem alles entscheidenden „Finetuning“ zu versehen. Schließlich wollte ich die Effektivität der neuen Techniken auch persönlich beweisen. In Form von gesteigerten Leistungen in meiner Disziplin: dem Sportklettern.

Um eines gleich vorweg zu nehmen: Peak-Time ist natürlich kein Buch „nur“ für Sportkletterer. Im Gegenteil: „Das Wissen meines Sports „nur“ auf meine eigene Disziplin zu beschränken? Nicht nur unnötig, sondern auch schon fast „verschwenderisch“. Wie beim Peak-Prinzip und auch bei Peak Power ging es mir auch beim dritten und letzten Teil meiner Peak-Reihe darum, für alle Kraftsportarten, und Disziplinen mit einer Kraft- oder Kraftausdauerkomponente allgemein gültige und hoch effektive Systeme zu definieren, zu testen und schließlich zu beschreiben“, so Jürgen Reis.

Das „Testen“ fand in der K1 eine würdige Infrastruktur. Wie bereits angedeutet: Speziell im Winteraufbau wurden an der extrem steilen und überhängenden Wand nicht nur mehrere Sportkletterprojekte erfolgreich umgesetzt. „Auch die Leser von Peak-Time – egal ob Bodybuilder, Powerlifter oder eben Sportkletterer – werden von meinen Erfahrung an dieser genialen Kletterwand profitieren.

Ein weiterer Pluspunkt: Die K1 liegt nur knapp 5 Gehminuten vom Dornbirner Hauptbahnhof und Busbahnhof entfernt. Ein eben so „umfangreicher Fußmarsch“ in die Gegenrichtung führt zum Hauptquartier der jürgenreis.com. „Es war genial. Die gesparte Fahrtzeit kam vor allem dem neuen Buch zugute. So konnte ich teilweise noch vor dem Training geplante Prinzipien definieren und mich auch selbst mental aufs Training einstimmen. War der Tag ein Erfolg, verlief das weiterschreiben am späten Nachmittag oder nach dem verdienten Kämpfer-Dinner natürlich ebenso leicht und erfolgreich!




Facts zur K1

Für alle unsere Newsletter-Abonnenten, die sich selbst ein Bild von einer der größten und spektakulärsten Kletterhallen Europas machen wollen: Nur zu! Hier einige „Hard Facts“:

K1 – Kletterhalle Dornbirn

Halle und Outdoor:


Specials:

Ausstattung Halle:

Das faszinierende Projekt K1 Kletterhalle Dornbirn einer privaten Betreibergesellschaft rund um das Planungsbüro Moosbrugger konnte in Kooperation mit den Partnern Alpenverein, Naturfreunde und Wettkletterverband in nur 8 Monaten fertiggestellt werden. Die Beteiligung der Vereine wurde durch eine Förderung vom Land Vorarlberg und der Stadt Dornbirn ermöglicht.

Die Halle für alle
Selbst aktiv werden, zuschauen und sich unterhalten in der größten und modernsten Kletterhalle Österreichs: „Es ist eine Halle für alle“, unterstreicht Projektleiter und Generalplaner DI Thomas Moosbrugger und meint damit die Verbindung von Sporthalle mit Erlebniswelt für Jung und Alt, für Profis und Amateure, für Familien, Schulen, Firmen und einfach alle. Synergien setzen eigene Seminar- und Therapieräume, das Bergsportgeschäft, das Cateringunternehmen und die Integration einer Lebenshilfe-Werkstätte.
Die imposanten Kletterwände der hellen, nach Osten voll verglasten Halle mit Panoramablick auf Dornbirns Hausberge bieten ein einzigartiges Ambiente. Von der Galerie aus sind die Zuschauer mitten im Geschehen. Man ist direkt dabei, fast in Augenhöhe mit den Kletterern, die aus den zahlreichen farbig gesetzten Routen ihren individuellen Aufstieg wählen. Der großzügige Schulungsbereich und die Boulderhöhle machen den Einstieg zum Aufstieg für Kinder und Erwachsene leicht. Vom Schüler-Cup bis zur Weltmeisterschaft erfüllt die Halle alle erforderlichen Wettkampf-Kriterien.

Entertainment von früh bis spät
Das rundum verglaste Bistro mit Direktblick auf die Kletterwände und die vorgezogene Galerie funktionieren als gastronomische Publikumstribünen.
Man kann nicht loslassen, hat immer ein Auge auf das Geschehen an der Wand, der Blick folgt automatisch den Bewegungen der Kletterer und man fiebert mit.

K 1 – die beste Antwort auf den Kletterboom

Die Besucher suchen Ausgleich, sportliche Betätigung, echtes Training, Wettkampfambiente, Selbstbestätigung, Treffen mit Gleichgesinnten, Abwechslung, Alternativen zum Fitness-Center, witterungsunabhängige Klettermöglichkeiten... und das alles in einem modernen, hellen Ambiente, beschreibt es Wolfgang Vogl, Geschäftsführer der K1. Er muss es wissen, klettert er doch schon seit rund 30 Jahren und hat die Kletterhalle in der Dornbirner Messe geleitet.

Wand- bzw. Hallenphilosophie

Durch die Gestaltung eindrücklicher Kletterwände wurde eine ansprechende Alternative zur Natur geschaffen.
Klettertechnisch gesehen sind alle Schwierigkeitsgrade möglich, ob lang und ausdauernd, schwer und abwechslungsreich, Wettkampf, Training oder Fun – an den vielen, unterschiedlichen Wänden ist alles möglich. Besonders der Ausbildungsbereich erlaubt es Jung und Alt entsprechende Routen zu probieren. Abgesehen von unterschiedlichen Griffherstellern haben bereits verschiedene namhafte Routensetzer ihre „Handschrift“ an der absolut „Weltcup- und Mastersoptimierten“ Kletterwand hinterlassen.

ÖM am Sonntag, den 24. Juni in der K1!

Noch ein heißer Tipp für alle, die sich einen Kletterbewerb auf höchsten Niveau gönnen wollen: Alles zur österreichischen Staatsmeisterschaft im Sportklettern 2007 finden Sie direkt unter diesem Link. Alle Größen des heimischen Klettersports werden am Start sein. Natürlich wird auch Jürgen Reis als Vizestaatsmeister 2006 an seiner Heimwand auch in dieser Saison wieder sein Bestes geben!

Die K1 im Internet finden Sie unter www.k1-dornbirn.at


zurück

DruckenDiese Seite drucken