„Karren-Breakout“ statt „Burnout“!

15 kg leichter in sechs Monaten! Peak-Athlet Rainer Ehrhart walkt durch ein neues, glückliches und erfolgreiches Leben
Redaktion: Dominik Hartmann
Fotos: karren.at / Walter de Meijer



Welches „Geheimrezept“ steckt hinter den Erfolgsstorys der Peak-Athleten, die durch Disziplin im Alltag das „Mehr“ im Leben finden?
Nun, die Antwort ist so individuell und einmalig wie der Mensch, der dahinter steht. Peak-Athlet Rainer Ehrhart hat seine persönliche Antwort auf diese Frage gefunden:
„Erfolgsstorys schreibt jeder selber! Ganz nach dem alten Grundsatz: Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied!“. Das Leben ändert sich nicht von heute auf morgen, aber jeder kann sich von heute auf morgen ändern, wenn er es wirklich will!“

Im Herbst 2006 zog ein Burnout Rainer Ehrhart wortwörtlich den Teppich unter den Füssen weg. Es stand für ihn fest, dass sich ab sofort einiges in seinem Leben ändern sollte. Alltagstrott, Überstunden, die darauf hin „optimierte Ernährung“ – es fanden sich sofort die ersten Ansatzpunkte.

Mit dem Peak-Lifestyle in ein neues Leben

Kaum zu glauben: Rainer, nur gut ein halbes Jahr später ist ein vitaler, 47-jähriger sehr ausgeglichener Mann. Das „Burnout“ ist weg. „Therapiert“ hat er sich selbst. Ohne Ärzte, Medikamente oder Psychologen. „Meinen Hausarzt benutzte ich quasi nur als Überwachungsstation. Er gratulierte mir monatlich zu den zusehends besser werdenden Blut- und Allgemeinwerten!“

Doch was war geschehen?

„Jürgen Reis war mir als flüchtiger Bekannter und mein Kunde im vergangenen Jahr zwar aufgefallen. Sein erstes Buch, das „Peak-Prinzip“ las ich natürlich als „Bücherwurm“. Aber eher um zu erfahren wie und was dieser „Hyperaktivautor“ denn da so schreibt. Der Inhalt? Hätte mir 2005 jemand erzählt, dass ich durch Sport ein neues Leben finde ... ich hätte ihn für Verrückt erklärt (lacht)!“, so der Peak-Athlet.

Die 180 Grad Wende – optimiert durch Personal Coachings!

... und Rainer erzählt weiter: „Im Herbst besuchte mich Jürgen und schenkte mir ein Exemplar von „Peak-Power“. Ich erzählte ihm von meinen Problemen – bei einem gemeinsamen Spaziergang – auf dem er mich „zufällig“ begleitete. Dass Jürgen hier schon den ersten Stein ins Rollen gebracht hatte, war ihm wohl selbst in diesem Moment noch nicht klar. Wieder zuhause kramte ich am nächsten Tag ein fast verschollen geglaubtes Paar Schuhe aus meinem Schrank: Die Wanderschuhe. Seit sechs Jahren absolut ungenutzt, wurden neu poliert und imprägniert. Minuten später startete ich meinen ersten Walk auf den Hausberg Dornbirns. Die Entscheidung war felsenfest in mir: Ich kann und werde mein Leben ändern.“

Tägliche Walks und eine bewusste bzw. eher schon strategische Ernährung dominierten seit jenem magischen Tag mein neues Leben!

„Die Entscheidung war felsenfest in mir: Ich kann und werde mein Leben ändern!“

Für den Feinschliff sorgten Personal Coachings mit Jürgen Reis. Das inzwischen gefestigte Betreuungsverhältnis mit dem Weltcup-Kletterer verbindet nach wie vor
„Learning by walking“. Fast wöchentlich sind die beiden auf einem gemeinsamen Coaching-Walk auf den Karren oder die Dornbirn umgebenden Berge unterwegs!

Doch auch hier blieb Rainer sein eigener „Chef“!
„Nein, Jürgen hat mir keine Peak-Ernährung oder wilde Trainingspläne „verschrieben“. Noch hat er mir irgendwelche „Lifestyle-Vorschriften“ gemacht! Dies hätte ich auch sicher nicht akzeptiert. Ein Besuch in seinem „Coaching-Hauptquartier“ in der Steggasse war dennoch ein Schlüssel-Erlebnis für mich: Bilder von Clarence Bass zierten das Büro. Der Amerikaner war wesentlich älter und natürlich viel fitter als ich. Ich hatte plötzlich eine Art Fernziel – einen Beweis für etwas, was mir vorher als für „Normale“ unmöglich schien. So nahm ich auch sein Angebot für die gemeinsamen Coachingwalks gerne an. Jürgen hat mir seinen eigenen „Aktiv-Alltag“ beschrieben und Grundlagen bezüglich einer guten Ernährung erklärt. Es war nicht schwer zu erkennen dass die Energie, welche Jürgen jeden Tag quasi in der Tasche hat, nicht von irgendwo herkommt sondern einfach von ihm selber! Davon habe ich mir eine Scheibe abgeschnitten.“ war die Antwort auf die Frage, ob es Coachinganweisungen von Jürgen Reis gab und ob diese deutliche Einschnitte in sein bisheriges Leben brachten.


9 mal Karren in 5 Tagen! ZDF – Zahlen, Daten und Fakten

98kg minus 83kg ergibt 15 kg Gewichtsverlust. Die Lochzange, um sich den Gürtel im wahrsten Sinne des Wortes enger schnallen zu können, braucht Rainer diese Tage in regelmäßigen Abständen von zwei Wochen – „fast schon öfter, als meine Nagelschere“ fügt er mit einem breiten Grinser hinzu!

Tägliche Walks, meist auf den „Karren“, Dornbirns Hausberg, stehen seit dem letzten Herbst auf seinem Trainingsplan. Neun mal wurde der „Karren“ im Frühjahr 2007 binnen fünf Tagen attackiert. Seine anfängliche Zeit von 75 Minuten ist mittlerweile auf 35 Minuten (in Worten fünfunddreißig!) geschrumpft, und das ohne sich zu überfordern, wie es die oftmaligen Doppelangriffe pro Tag wohl am deutlichsten zeigen.

Die Peak Power Kämpfer-Diät – im „Rainer-Style“

Morgens beim Bäcker machen längst nicht mehr Nussgipfel oder Schoko-Croissants das Rennen. „Wozu auch? Ich will schließlich am Vormittag einen flotten Lauf hinlegen und kein Verdauungsschläfchen machen!“, so Rainer. Eine leichte Mahlzeit z.B. ein Salat während des Tages und abends natürlich ein wahres „Kämpfermahl“. Wer aber denkt, dass hier „frei Schnauze“ zugeschlagen wird hat sich schwer getäuscht. Längst hat er die Ernährungsgrundlagen verstanden und vor allem umgesetzt. Zucker gibt’s strikt gar keinen mehr. Wenn gesüßt wird kommt Süßstoff zum Einsatz und das Weihnachtsgebäck ignorierte er heuer guten Gewissens ausnahmslos. „Peak-Power-Insider“ sprechen bei seiner Lebensmittelwahl von einer Kämpferdiät – er nennt es „Einfache und vor allem zweckmäßige Ernährung“!

Doch neben perfekten „Peak’schen Ernährungsgrundsätzen“ hält er nicht viel von Kraftsport in Fitnessstudios oder dem Zählen von Kalorien. Er geht seinen ganz persönlichen Weg, nimmt sich das heraus was für ihn gut und richtig ist und beweist ein hervorragendes Gefühl dafür was sein Körper braucht bzw. nicht braucht! Was ihn jedoch noch reizt sind „Kettlebells“ mit welchen er Jürgen kürzlich trainieren sah. „Die Kugeln passen überall hin und laut Jürgen wird jeder Muskel im Körper aktiviert und belastet. Ich habe ihm schon gesagt, dass ich beim nächsten Coaching ein Testtraining damit machen möchte! Krafttraining zuhause und sogar im Freien – eine geniale Idee!“ so Rainer fast schon ungeduldig.

Wo gehobelt wird da fallen Späne

Zwar fiel Rainer „Aller Anfang“, dank seiner absoluten Überzeugung leicht. Doch Stolpersteine gibt’s nicht nur auf dem Wanderweg auf den Karren. Aus Fehlern lernen ist Teil jeder Erfolgsgeschichte! So folgte seiner anfänglichen (Über)Motivation ein handfestes Übertraining. Abhilfe brachte Jürgens Rat: Es nach einer zwei- bis dreitägigen Auszeit mit lockeren „Regeneration-Walks“ im Flachen wieder langsam aufzunehmen, bevor wieder Gipfel gestürmt werden sollten.

Ein weiterer Punkt welcher anfangs einen Stolperstein darstellte, war die Ernährung vor den Laufeinheiten. Aus einem „zu wenig“ davor resultierte ein „zu viel“ danach und somit war das Körpergefühl sowohl beim Laufen wie auch danach nicht optimal und auch die Fettverbrennung litt darunter. Aber wie bereits oben erwähnt ist auch dieser Punkt längst im Griff. Wenn man Rainer heute am Gipfel beobachtet wie er seinen Apfel mit einem Taschenmesser fachmännisch in Schnitze unterteilt und diese dann genüsslich und langsam verzehrt ... Klarer Fall: Diese anfänglichen Fehler sind längst Vergangenheit!

Ganz nach der Ernährungslehre von Jürgen Reis gibt es auch bei ihm sogenannte Ladetage. Jedoch ohne Zeitplan oder ähnlichem – hier kommt wieder sein Gefühl ins Spiel. Vorzugsweise mit seinem Bruder kommt es dann auch mal zum Tiramisu nach der ausgiebigen Hauptspeise. „Nein, nicht in regelmäßigen Abständen oder gar nach Plan. Es „passiert“ dann halt einfach! Ich brauche auch mal die Ausnahme von der Regel um mich nicht zu sehr eingeengt oder gezwungen zu fühlen. Ich darf wohl zugeben, dass mich am „Tag danach“ ohnehin doch meist ein wenig das schlechte Gewissen plagt und ich automatisch ausgiebiger und aufs Neue voll motiviert laufe um das wieder auszugleichen. Natürlich habe ich auch meist deutlich weniger Hunger nach solchen „Ladetagen“ und richte mich danach. Mein Körpergefühl bestimmt, was und wie viel ich esse. Weder Ernährungsplan noch Tageszeit!“

Fazit

Anstatt sich vom Leben ausbrennen zu lassen, ist der Dornbirner wortwörtlich aus seinem alten Alltag ausgebrochen und hat sein Leben in die Hand genommen und auf den Kopf gestellt! Rainer Ehrhart ist ein perfektes Beispiel dafür welche Möglichkeiten jeder Mensch hat, wenn er sich nur aus Überzeugung entscheidet. Die positive Sucht sorgt für das Durchhalten, welches aufgrund seiner eigenen, selbst entfachten Motivation, gar nicht als Durchhalten, sondern vielmehr als Genuss empfunden wird.

„Ich bin ausgeglichen im Alltag, fitter und gesünder den je, fühle mich pudelwohl und habe zahlreiche neue Bekanntschaften auf meinen Touren gemacht! Ich kann es nur noch einmal betonen: Hätte man mir vor einem Jahr gesagt, dass ich fast täglich auf den Karren gehe, auf welchem ich ganze sechs Jahre nicht mehr war, hätte ich diesen „Jemand“ nur als Traumtänzer bezeichnet. Ich habe für mich ein neues Leben gefunden. Meine Werte für die nächsten wunderschönen Jahre und Jahrzehnte sind klar: Ich will und werde fit und gesund bleiben! Sowohl körperlich als auch was meine absolute Lebensfreude angeht!“ so Rainer abschließend und fest entschlossen.


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