Mit Kettlebells und dem eigenen Körper zum absoluten Erfolg

Peak-Athlet Dominik Feischl in „Eigenregie“ zum Weg wahrer Stärke.
Redaktion: Sonja Walper

Sonja Walper im Gespräch mit dem Peak-Athleten unseres aktuellen Fitness-Newsletters: Dominik Feischl

Sonja Walper: Wie bist du zum Kraftsport gekommen?
Dominik Feischl:
Vor sechs Jahren habe ich mit dem Krafttraining angefangen, weil meine Haltung nicht die beste war und ich vor allem für meine Sportarten wie Tennis und Basketball mehr Power entwickeln wollte. Es hat mir dann aber soviel Spaß gemacht, dass ich mich darauf spezialisiert habe! Doch geht es mir nicht so sehr um bodybuildingartige Routinen, sondern ähnlich wie bei Jürgen um effektive Kraft. Denn dann ergibt sich auch das andere sowieso von selbst. Ich habe mir mittlerweile in Eigenregie selbst ein kleines Studio zuhause eingerichtet.

Sonja Walper: Wann bist du mit dem Peak-Prinzip in Kontakt gekommen?
Dominik Feischl:
Im Sommer 2005 stieß ich bei amazon.de durch Zufall auf das Buch, der Titel machte mich neugierig, noch dazu, dass derartiges Werk von einem Österreicher verfasst wurde. Mit Sicherheit ein Novum. Ich bestellte es und war nach dem ersten Mal Lesen hellauf begeistert von Jürgens Ansichten! Vor allem die Tatsache, dass er nicht einfach eine neue Richtung propagiert, sondern sich die beste Zutaten aus vielen bisherigen Lehrmeinungen herauspickt und es zu seinem eigenen, meiner Meinung nach, optimalen Prinzip zusammenbraut!


Paranüsse als Geheimwaffen für hochwertige Trainings- und Lebensenergie!

Sonja Walper: Wie konntest du das Peak-Prinzip in deine Praxis umsetzen?
Dominik Feischl:
Da ich schon vorher mit HIT-Training experimentiert hatte, war ich begeistert, dass es auf Peak-Art endlich besser für mich funktionierte. Das mit der Ernährung konnte ich noch nicht zu hundert Prozent umsetzen. Doch muss ich anmerken, dass ich mich schon bisher mehr fett- denn kohlehydratreich ernährt habe, und meine Körperfettwerte dadurch in den einstelligen Bereich runterwanderten. Vor allem Nüsse kann ich als absolute Geheimwaffe empfehlen. Paranüsse etwa haben viel Eiweiß, Fett und Magnesium. Sechs dieser Turbos ersetzen ein 100-Gramm-Steak. Auch mit Rohmilch machte ich tolle Erfahrungen. Mehr natürliches Eiweiß, top-Geschmack und viele viele Vitamine! Gute Ergebnisse habe ich auch durch die Kämpfer-Diät gemacht. Über den Tag hinweg wenig Kalorien zunehmen, nach der Arbeit "hungrig" in ein hartes Training und danach fleißig futtern war enorm wirksam. Dank Jürgens Buch habe ich es endlich auch geschafft, meine Trainingsdaten ordentlich und gesammelt zu erfassen. Das hilft mir enorm weiter, um Schritt für Schritt nach vorne zu marschieren. Dazu kam mit dem zweiten Buch „Peak Power“ auch die mentale Sparte nicht zu kurz. Ich finde, dass Motivation zum Training eines der wichtigsten Bausteine überhaupt ist. Nach einiger Zeit nahm ich dann persönlich zu Jürgen Kontakt auf. Via Voicemail-Coaching verfeinerte ich meine Trainingspraxis weiter. Da ich beruflich oftmals auf Reisen bin, kann ich auch die Peak-Übungen weiterempfehlen. Es braucht kein topmodernes Fitnessstudio, um fit zu sein. Es genügt der eigene Körper und viel frische Luft!

Kraft von Kopf bis Fuß: Seilklettern – Kettlebells – Sandsack

Ich teile mit Jürgen auch die Leidenschaft fürs Klettern. Wenn auch auf andere Art und vor allem nicht professionell. Aber effektiv um meine Kraft zu steigern. Ich liebe Seilklettern in der Turnhalle. Sich ohne Fußeinsatz 10 Meter raufziehen ist das optimale HIT-Training für mich. Der ganze Körper muss arbeiten und vor allem eines verhindern: auszulassen, denn das hätte fatale Folgen. Aber umso größer ist dadurch der Krafteinsatz. Was ich zudem gerne mache, sind Übungen mit einem 45 Kilo schweren Sandsack, der mit Hafer gefüllt ist. Es bedarf einiges an Übung diesen etwa zu schultern, ohne dabei eine falsche Haltung einzunehmen. Gibt Kraft von Kopf bis Fuß. Man kann damit auch Kreuzheben, Kniebeugen machen und so weiter.

Sonja Walper: Welche innovativen Trainingstechniken verwendest du noch?
Dominik Feischl:
Dank Jürgen gibt es ja in Österreich seit kurzem auch Kettlebells, die in den USA längst der letzte Schrei sind. Klar dass ich die Elefantenpiercings haben musste! Nicht lange nach der ersten Einheit mit ihnen wusste ich um deren Effektivität. Ein Muskelkater ließ es mich spüren, dass diese Dinger den Körper unheimlich und auf eigene Weise fordern. Wer wie auch daran interessiert ist, Explosivkraft gewinnen zu wollen, sollte es mal mit einem Vorschlag-Hammer probieren. Mit diesem kontrolliert auf einen alten LKW-Reifen schlagen, ist eine gute anaerobe Einheit.

Sonja Walper: Was verfolgst du für Ziele?
Dominik Feischl:
Mich in jeder einzelnen Einheit weiter zu steigern, hart an mir arbeiten, denn Training ist für mich eine der schönsten Nebensachen der Welt.


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