„Hochwertiges Feedback mit vielen Anregungen und Tipps!“

Peak-Athlet des Monats Dominik Hartmann mit einem Bericht über einen Coaching-Vormittag mit Jürgen Reis im Oktober 2006
Redaktion: Dominik Hartmann

Ich möchte im Folgenden ein paar Zeilen über meinen Beratungstag mit Jürgen Reis zu Papier bringen, da ich von diesem Tag genauso wie von Jürgen selbst, trotz meiner großen Erwartungen, genauso überrascht wie bestätigt wurde.

Es ist evtl. hilfreich diesen Artikel über mich und mein Training zu lesen um die Hintergründe kurz kennen zu lernen.

Ich war um halb 9 Uhr mit Jürgen, bei ihm in Dornbirn, verabredet. Durch eine Verkettung von Ereignissen, die nicht in meiner Macht standen, verspätete ich mich leider um 15 Minuten. Natürlich dachte ich mir, dass dies ein schlechtes Bild machen würde. Doch Jürgen nahm es ganz locker: „Dadurch hatte ich 15 Minuten länger für mein Stretching!“ argumentierte er, als ich mich dafür entschuldigte!

Er fragte mich, ob er noch 5 Minuten bekommen könnte, um seine letzte Übung zu beenden und war schon im Spagat, als ich ihm diese Frage bejahte. Ich staunte nicht schlecht, als er wie ein Kunstturner vor mir saß und ein paar Worte über seine Erfolge der letzten Wochen verlor. Schon nach diesen 5 Minuten kam es mir vor, als ob ich ihn seit Jahren kennen würde und für ihn, so oder so, ein offenes Buch bin.

Darauf hin zeigte er mir kurz seinen Coaching-Raum und fragte ob ich noch einen Kaffee möchte bevor wir anfangen. Den wollte ich mir auf keinen Fall entgehen lassen und wir wechselten die Räumlichkeit. Während des Kaffeetrinkens entstand ein reger Smalltalk über das Training, die Ernährung und auch über die mentale Komponente im Bezug auf das Training und auch auf das Klettern. Ich stellte teilweise gezielte Fragen zu Supplementen und Ernährung welche unserer Unterhaltung immer wieder neuen Stoff gaben.

Wir entschieden uns während diesem Gespräch den Coaching-Raum mal Coaching-Raum sein zu lassen, und trotz der vielen grauen Wolken am Himmel, lieber bei einem Spaziergang unsere Konversation weiterzuführen.

Aktives Coaching beim Spaziergang

Während dieses Spazierganges streifte unser Gespräch auch immer wieder Themen welche eigentlich nicht zu meinen zentralen Fragethemen gehörten. So wurde über die Managementgesellschaft genauso wie über den durchschnittlichen Tagesablauf von mir bzw. Jürgen geredet und er zeigte mir einige seiner Trainingsgegebenheiten in der Nähe des jürgenreis.com „Hauptquartiers“.

Insgesamt dauerte unser Spaziergang ca. 1,5 Stunden und die Beratung bis dahin 2,5 Stunden. Doch halt! Eigentlich hatte mich Jürgen bislang noch gar nicht direkt beraten, vielmehr hatten wir uns ausführlichst ausgetauscht.

Und dann begann Jürgen das Puzzle zusammenzuführen und wurde konkret! Erst jetzt verstand ich, dass er sich durch seine lockere Art einen Zugang zu mir verschaffte mit welchem er keine direkten Fragen zu meinem eigentlichen Thema Training und Ernährung benötigte. Ich hatte dadurch zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass ich etwas Falsches gemacht hätte und dies Aussprechen hätte müssen bzw. fühlte mich in einer Art Befragungssituation. Durch Jürgens Small-Talk-Stil hatte er mir bereits sehr viel geholfen da er auch von sich und seinen Gewohnheiten sehr viel preisgab und sich aber gleichzeitig von mir die Hintergründe holte welche er später faktisch und sehr offen und angenehm zur Sprache brachte und mir Verbesserungspotenziale aufzeigte.

Diese Verbesserungstipps zogen sich durch sehr viele Situationen aus meinem Leben und ich sah auf einmal hinter diesem Profisportler einen jungen Mann mit sehr viel anderweitiger Lebenserfahrung und Qualitäten. All die zuvor, im von mir interpretierten Small Talk, angesprochenen Themen bekamen nun ein wirklich hochwertiges Feedback mit vielen Anregungen und Tipps. Trainingsabläufe, Ernährung und meine Kletterei wurden genauso angesprochen wie Schlaf- und Erholungsgewohnheiten, tägliche geschäftliche Arbeitsaufwände und Training, Trainingspartner und auch zwischenmenschliche Werte um und zu all diesen Themen! Ich erkannte dadurch dass zu solchen Leistungen, wie Jürgen sie seit Jahren erbringt, noch viel mehr wie eine körperliche Verfassung und sportliche Fähigkeiten gehören!

Der Gesamterfolg zählt!

Alles in allem war dieses Coaching für mich sehr viel wertvoller als ich es mir erhofft hätte! Meine Erwartungen bzgl. Training und Ernährungen wurden ausnahmslos erfüllt, also besprochen und meine Fragen beantwortet! Ich möchte aber fast behaupten dass mir das, was ich nicht erwartet hatte, mir noch mehr gab und in Zukunft geben wird! Das Bewusstsein zu sich und zu seinem Training ist der eigentliche Schlüssel zum Erfolg. Zum Trainingserfolg genauso wie zum Persönlichen und Menschlichen was genauso zum Gesamterfolg gehört!

Diese Anstöße, welche mir Jürgen mit auf den Weg gab, sind auch der Grund, warum ich ihn im Nachhinein fragte, ob er mit einem Feedback von mir, zu diesem Coaching, etwas anfangen könne! Mir war und ist es ein Anliegen zu berichten wie dieser Vormittag (wir hatten 1,5 Stunden überzogen ohne das Jürgen auch nur einmal auf eine Uhr geschaut hätte oder sein Telefon eingeschaltet hätte) für mich verlaufen ist und welche Profite ich daraus schlagen werden kann. Sowohl in meinen ursprünglichen Kernthemen Training und Ernährung, wie auch in Bezug auf mich als hart und mit viel Disziplin trainierenden Breitensportler! Von diesem Ansichtspunkt aus muss ich ganz ehrlich anführen dass ich denke dass ein solches Coaching schon viel mehr auf einen professionelleren Sportler ausgelegt ist – aber daher war und ist es umso wertvoller für mich!!!

Vielen vielen Dank dafür und ich hoffe, dass es so ist, wie wir uns verabschiedeten …

„Auf wiedersehen!“

Dominik Hartmann, im Oktober 2006

Anm. d. Red. von www.juergenreis.com: Auch dieser Bericht wurde, ebenso wie der Bericht zum Peak-Athleten des Monats von Dominik Hartmann selbst verfasst. Unser Team nahm lediglich Feinkorrekturen am Satzbau wirkte beim Lektorat mit.

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