Rekordsaison 2006

15. Platz in Spanien, Vizestaatsmeister in Graz – Italien und das große Weltcup-Finale in Slowenien stehen noch an!
Redaktion: Sebastian Nagel

„Es läuft einfach – es ist definitiv die beste Saison meiner Profilaufbahn!“, so ein vor Freude strahlender Jürgen Reis nach seiner Heimkehr im ersten Gespräch mit consolution.at publishing Bereichsleiter Sebastian Nagel.

„Bereits in der Vorrunde im Weltcup an der Sonne in Marbella fühlte ich mich super. Das Feld war jedoch wie erwartet vom Feinsten. Ein Weltcup in Europa und noch dazu in Spanien – das lässt fast niemand aus, der sich auch nur einigermaßen eine Chance auf Punkte ausrechnet.
Ich konnte die sehr lange und ausdauernde 1/4-Finaltour bis zur Ausstiegsplatte klettern. Doch am nächsten Tag erwartete mich im Halbfinale der absolute Traumlauf.
François Legrand war als Routensetzer im Einsatz. Die Touren dieses legendären Franzosen, der selbst unzählige internationale Titel und Weltcupgesamtsiege in den vergangenen Jahren verbuchen konnte, sind immer vielseitig und anspruchsvoll. Nicht immer ein Vorteil für mich. Doch dieses mal hatte ich schon bei der Besichtigung ein super Gefühl. Die Linie und die Züge waren klar und ein perfekter Fight mit einem abschließenden Platz 15 der sonnige Höhepunkt. Es war qualitativ sicherlich die beste Weltcupleistung meiner bisherigen Laufbahn. In Singapur waren 2002 einfach nicht alle Nationalteams vollständig vertreten. Spanien ist da sicher ein anderer Level!“

…beste Weltcupleistung meiner bisherigen Laufbahn!

Der Sieg bei den Damen ging nach einem souveränen Top von Angy Eiter an Österreich. Wir gratulieren natürlich herzlich an dieser Stelle! Nach diesem Weltcuperfolg blieb Jürgen Reis noch für weitere vier Tage in südlichen Gefielden.

„Erst war ein Ruhetag fällig. Doch zwei weitere Tage verbrachte ich absolut genial: Am Vormittag durfte ich in den noch vorhandenen Weltcuptouren mit einem spanischen Athleten trainieren. Am Nachmittag folgte meist noch eine lockere Ausdauereinheit. So blieb ich fit, erholte mich bei perfektem Badewetter und freute mich so langsam auf die ÖM in Graz. Ein riesengroßes Dankeschön an dieser Stelle natürlich an Bollé Eyewear, die wie schon 2005 diese Reise in den Süden tatkräftig unterstützte.“

Die steirische Landeshauptstadt wollte dann natürlich aufgrund des engen Terminplans auch per Flugzeug erreicht werden. Ein kurzer Zwischenstopp in Stuttgart, dann ging es wenige Stunden später bereits ab zum Höhepunkt der nationalen Saison – der österreichischen Staatsmeisterschaften im Speed- und Vorstiegsklettern.

Spanien – Stuttgart – Graz

„Obwohl ich mich in den Vorrunden nicht so gut fühlte, steigerte ich mich von Lauf zu Lauf. Schließlich wartete an der anspruchsvollen Wand am Ende eines langen Tages die Finaltour. Wie in Spanien passte auch diesmal im entscheidenden Moment wieder alles. Kontrolliert kletterte ich bis knapp vor den Ausstiegsquergang und wurde hinter David Lama Vizestaatsmeister. Wohl wirklich eine perfekte Wettkampffolge!“

Bei den Damen konnte sich Mirjam Moosburger, die auch im Autorenteam von Peak Power vertreten war den 5ten Rang sichern. In der Jugendklasse sorgte Lukas Köb mit einem Finaleinzug und dem abschließendem vierten Rang für eine erfolgreiche „Ländleplatzierung“.

Marc Amann Staatsmeister im Speedklettern 2006!

Eine Vorarlberger Sensation wartete noch am späten Abend nach dem Vorstiegsbewerb. Den Staatsmeistertitel in der Disziplin „Speed“ sicherte sich der starke Hohenemser Athlet Marc Amann!

Auch in der Weltcup Gesamtwertung steuert Jürgen Reis auf eine starke Saison zu. Ein derzeitiger Rang 21 bedeutet, zumindest in der Zwischenwertung, klarer persönlicher Rekord! Und zwei Bewerbe stehen noch aus: Unterstützt von der Paterno Bürowelt geht es nach einer wohl verdienten Wettkampfpause bereits Anfang November weiter nach Süditalien. Penne ist der Austragungsort des vorletzten Bewerbs. Der letzte von insgesamt 7 (!) Flugbewerben in einer einzigen Saison ist natürlich wie gewohnt von Herburger Reisen perfekt im Vorfeld geplant und unterstützt.

Der Finalbewerb findet für Jürgen Reis schließlich eine Woche später in Slowenien gefördert von der NOVA Wirtschaftskanzlei statt. Krain schließt wie bereits in den letzten Jahren auch die Weltcupsaison 2006 am 18. November ab.

Was danach kommt? Alle Abonnenten dieses Newsletters wissen es: „Danach habe ich mir wohl eine spannende Urlaubs- und Trainingswoche in Ägypten verdient“, so ein lachender Jürgen Reis!


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