China und Singapur als Saisonhöhepunkte

Nach den ersten drei erfolgreichen Weltcupstarts steht Jürgen Reis unmittelbar vor dem Abflug ins „Reich der Mitte“!
Redaktion: Sonja Walper

Puurs in Belgien, Dresden und die Freiluftwand vor der Kulisse des Mont Blanc im französischen Chamonix: Das waren die ersten drei Stationen des Weltcupzirkus 2006. Für Jürgen Reis ein solider und vor allem konstanter Auftakt für die internationale Saison: Nach den ersten Punkten und Rang 27 in Belgien war klar, dass die Grundlagen aus dem Wintertraining da sind. Dresden bedeutete mit Rang 35 jedoch ran an ein ordentliches Maximalkrafttraining. Es zahlte sich aus. Nach einer zweimonatigen Aufbauphase mit weniger umfangreichen, dafür umso intensiverem Training folgte in Frankreich die Belohnung: Rang 28 bei einem wohl rekordverdächtigem Starterfeld aus 79(!) Herren.


Qinhai & Singapur

Doch nun folgt das Highlight der Saison: Für gut zwei Wochen wird Jürgen Reis gemeinsam mit dem perfekten Privatcoach, nämlich seinem Vater, nach Asien aufbrechen. Die Ziele: Zuerst am 29. und 30. Juli der Weltcup in Chinas Qinghai-Provinz. Bereits in den letzten Jahren machte sich das „Reich der Mitte“ als professioneller und verlässlicher Weltcupveranstalter einen Namen. Sogar ein bereits organisiertes „Überbrückungstrainingslager“ an der Jugend-WM Wand von 2005 in der Nähe von Peking sorgt diesmal dafür, dass sich die Athleten in Form halten können. Denn bereits eine Woche später folgt der Weltcup in Singapur. Klar, für Jürgen ein „historischer“ Ort. Kurz nach einer Blinddarmoperation 2002 belegte er damals seinen bislang erfolgreichsten Weltcup mit einem 10ten Rang.


Herburger Reisen und Bollé als Weltcuppartner im Sommer 2006

Die Flug-, Hotel- und Visumbuchungen waren wie immer unter der Aufsicht von Geschäftsführer Klaus Herburger von Herburger Reisen in professionellen Händen. Der Vorarlberger Reiseprofi unterstützt auch 2006 den Sportkletterer bei seinen Weltcupstarts.



Gut geplant zum Frühaufsteher…

Die Vorbereitungen auf diese Events wurden gemeinsam mit Trainer Julius Benkö bereits im Mai geplant. Durch die Zeitverschiebung von 6 Stunden hat sich Jürgen Reis längst an das „Extrem-früh-am-Morgen-Training“ gewöhnt. „Ich lehrte meinem Körper über 8 Wochen, den Zeitpunkt zur Bestleistung um gut drei Stunden vorzuverlegen“. So bin ich momentan bereits kurz vor 7 Uhr unserer Zeit in der Lage, Topleistungen zu bringen! Das ist die halbe Miete. Die restlichen Stunden schaffe ich vor Ort mit genügend Schlaf und Kaffee!“, meinte er schmunzelnd kurz vor dem Aufbruch.

Kein Start beim Masters in Friedrichshafen

Das Int. Masters in Friedrichshafen wird dieses Jahr erstmals ohne Jürgen Reis über die Bühne gehen. „Einfach eine Spur zu knapp! Nur ein Tag vor dem Abflug ein Wettkampf… ich hatte mich bereits für diesen immer tollen Bewerb auf der Outdoor angemeldet. Vorletzte Woche hieß es aber nach Rücksprache mit Julius Benkö und meinem Vater wieder Kommando retour. Kein Start!“

Nach den zwei fernöstlichen Destinationen geht der Weltcupzirkus nach einer kurzen Pause weiter. Das südspanische Urlaubsparadies Marbella sorgt auch 2006 wieder mit einem spätsommerlichen Weltcup am traumhaften Mittelmeer. MFT Österreich und Bollé Europa sind nicht nur im neuen Buch Peak Power als offizielle Förderer vertreten. Auch dieser spanische Bewerb wird mit der richtigen Bollé Eyewear wieder zum „Sonnenweltcup“!

Über die weiteren Wettkämpfe und Zwischenergebnisse werden wir Sie natürlich laufend über unseren Newsletter auf dem Laufenden halten.

Alle Detailergebnisse und Ranglisten finden sich übrigens im Internet unter www.digitalrock.de.


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