Von 140 auf 87 kg in 6 Monaten!?

Christian Müller, einer der wohl konsequentesten Coachies, die Jürgen je betreuen durfte, berichtet – inkl. Videobericht!

Anm. d. Red.: Der nun folgende Bericht, sowie das Video, welches wir euch gleich zum Auftakt dieses außergewöhnlichen Newsberichts präsentieren dürfen, erreichte unsere Redaktion Anfang Februar 2014. Und fiel soeben „außergewöhnlicher Bericht“? Wir sagen nur: Außergewöhnlich änderungsbereit, konsequent und somit verdient erfolgreich war und ist, wie es gleich in Wort und (Video-)Bild zu erfahren gibt, Christian Müller. Wir gratulieren ihm hiermit herzlich zu bisher Erreichtem und wünschen ihm weiterhin den „Lean Advantage“ in allen Lebensbereichen! Das www.juergenreis.com-Team



„Ich will nicht nur abnehmen, ich will ein Athlet werden.“ – Mit diesen Worten begann die erste Voicemail, die ich Jürgen Reis im September 2013 zukommen ließ. Damals ahnte ich noch nicht, wie sehr sie mein Leben und mich verändern würde. Die Kontaktaufnahme zu Jürgen war keine Kurzschlusshandlung, sondern das Ergebnis eines lange schwelenden Prozesses, einer Veränderung, die mehr als ein Jahrzehnt gedauert hatte. Um zu verstehen, was nach diesen schicksalsschweren Worten geschah, stelle ich mich kurz vor.

Die Ausgangslage: Gar nicht rosig

Gestatten, Christian Müller mein Name, 29 Jahre alt und heute als freiberuflicher Coach und Autor unterwegs. Rückblickend kann ich sagen: Ich war nie wirklich schlank und hatte immer schon einen Hang zum Übergewicht. Bewegung war mir zwar nie fremd, doch richtig gut war ich in sportlichen Disziplinen - vom Schwimmen mal abgesehen - auch nie. In meinen „besten“ Zeiten wog ich bei einer Körpergröße von 172 cm ungefähr 140 Kilo, die ganz sicher nicht primär aus Muskeln bestanden. Wer Kinder hat und kennt weiß, dass es übergewichtige Kinder nicht immer leicht haben.

Dennoch konnte ich mich damit arrangieren und glich viele meiner körperlichen Nachteile durch Witz, Verstand, Empathie und meine rhetorische Begabung aus. Worte lagen mir immer schon. Im Lauf der Jahre habe ich mich dann daran gewöhnt der dicke, gemütliche und liebenswerte Typ zu sein, den die meisten zwar mögen und als tollen Menschen wahrnehmen, der sich jedoch nie wirklich abhebt. Das klingt heute zugegebenermaßen negativer als ich es selbst wahrnahm und - meistens - erlebt habe.

Es reicht! Zeit für Veränderung

Nach einigen Jahren bei verschiedenen Arbeitgebern - ich bin studierter Sozialpädagoge - wagte ich dann den Schritt und machte mich als Coach, Blogger, Autor und Kommunikationsberater selbstständig. Diese Entscheidung erwähne ich deshalb, weil sie für die kommende Veränderung eine überraschend wichtige Rolle spielt.

Als Coach verfolge ich einen ganzheitlichen Ansatz, motiviere meine Coachees dazu, sich nicht nur auf den Beruf zu konzentrieren und ermuntere sie, ihr Potenzial in allen Bereichen zu entwickeln. Treffer und versenkt, genau dieser Punkt brachte für mich schließlich die Wende. Denn wie konnte ich meinen Coachees "predigen", alle Bereiche zu entwickeln, während ich selbst dick und schließlich fett - meine Worte - wurde? Glaubwürdig war das ganz sicher nicht.

Als langjähriger Hörer von Power-Quest.cc und Leser von Jürgens Büchern wusste ich irgendwann, dass er der Richtige für meine Veränderung war. Ich wollte nicht nur abnehmen, ich wollte mich umbauen, komplett verändern. Habe ich damals daran geglaubt, dass es möglich ist? Ja und nein. Ja, ich war mir sicher, dass ich mich verändern würde. Doch was daraus bis heute geworden ist, hätte ich mir damals nicht in meinen kühnsten Träumen vorstellen können.

Ein harter Anfang…

Nach den ersten Voicemails kam es dann recht schnell zum ersten Coachingtelefonat. Jürgen gab mir in den ersten Wochen die Kämpferdiät sehr genau vor und schliff auch mein Training zurecht. Rückblickend waren die Ernährungsvorgaben wichtig und richtig, denn so konnte ich meinen Kopf wirklich ausschalten und mich auf das Tun konzentrieren. Meine ständige Selbstreflexion und meine Suche nach den „perfekten Systemen“ hatten mich genau davon immer abgehalten. Was die Sporternährung anging: Es war und ist eine große Hilfe, in Jürgen einen Coach an meiner Seite zu haben, der selbst – und zwar ohne jede Unterbrechung seit 2005 – die Kämpfer-Diät praktiziert. Damit unterscheidet er sich auch von den meisten anderen Ernährungscoaches und war und ist für mich lebendiges Vorbild. Auch wurde klar, dass meine bisherigen „Systeme“, die speziell auf einer Ausdauer- und Schwimmsportliebe oder besser –Gewohnheit basierten, einfach schon lange nicht mehr „griffen“. „Der Köper wird durch die Gewöhnung an die Belastung zu einer Körperfettspeicherungsmaschine ... genau das Gegenteil dessen, was du erreichen willst Christian ...“, so Jürgen in einem Folgetelefonat. Auch wenn es mir anfangs gegen den Strich ging: Es stimmte und hier war eine Veränderung in Richtung Krafttraining angesagt. Was mich über all die Jahre nicht zum Erfolg geführt hatte durfte endgültig Neuem weichen.

Vom Ausdauer- zum Kraftsport

Doch zugegeben: Die ersten Wochen waren hart, sehr hart. Die neue Ernährungsform verlangte zu Beginn einiges an Disziplin ab und das Training war zunächst auch nur unter Aufbietung enormer Willenskraft täglich durchführbar. Doch mit der Zeit wurde sowohl Ernährung als auch Training zur Gewohnheit. Regelmäßig stimmte ich mich mit Jürgen ab und die ersten Erfolge stellten sich in einer fast beängstigenden Geschwindigkeit ein. Neue Gewohnheiten formten sich, im Lauf der Wochen veränderte ich unter Jürgens Anleitung meinen gesamten Lebensstil und meinen Arbeits- und Lebens-Rhythmus. Zeit planen, priorisieren und TUN war angesagt. Egal ob Training, das in Ruhe zubereitete und genossene Kämpfer-Dinner oder auch das deutlich gesteigerte Schlafpensum (bis zu 9 Stunden) – ich handelte! Die Erfolge sah ich oft schon wenige Tage später im Spiegel, auf der Waage und/oder im Trainingslog.

Der endgültige Wendepunkt: Das Trainingslager

Eine entscheidende Rolle spielte in diesem Prozess rückblickend auch ein Trainingslager bei Jürgen, welches ich bereits nach den ersten Telefoncoachings buchte. Noch im Herbst war ich daher in „Peak-Country“ zu Gast. Im Vorfeld hatte ich meine Zweifel. Würde sich die spürbare finanzielle Investition – Suma Sumarum 3.500 Euro - für die zweieinhalb Tage wirklich auszahlen? Die Antwort: Ein mehr als deutliches Ja! Nicht nur, dass Dornbirn eine wunderbare Gegend mit toller Natur ist – die auch im Regen Spaß gemacht hat – Nein, auch der persönliche Kontakt zu Jürgen war unheimlich wichtig. Schon bei meinem Empfang im Hotel und dem gemeinsamen Walk auf den Dornbirner Zanzenberg (Mt. Peak-Prinzip) mit anschließendem Saunabesuch an Tag eins war für mich klar: Jürgen ist seit Jahren sattelfest in der Organisation seiner mehrtägigen 1:1-Coachings und wohl jeder Coachee an seiner Seite in Dornbirn wohl wie ich nur auf eines fokussiert: Lernen, Hochleistungssportwissen tanken und en Masse „mit nach Hause nehmen“. Bereits am zweiten Tag in „Peak-Country“ lernte ich ein A-/B-Tag mit über 8 (in Worten acht!) Trainingsstunden pro Tag kennen. Und nicht, dass ich dabei der Zuschauer war! Unter Jürgens exakter Anleitung gelang es mir tatsächlich selbst, mit in drei Einheiten an einem einzigen Tag mit „Japaner- und Russensystemen“ qualitativ und hoch umfangreich auszubelasten. So fuhr ich nach dem dritten Tag, an dem wir noch einmal trainierten, inkl. einiger, auf meine Situation angepassten Trainings- und Kämpfer-Diät-Konzepte aus seinem Peak-Time 2-Manuskript und sogar einem „Peak-Country Ladetagsrezept“ als Zugabe überglücklich heimwärts. Kurzum: Die Energie und Ausstrahlung persönlich zu erleben und live zu sehen, wie er seine Prinzipien auch lebt, war ein enormer Energieschub.

Souvenirs aus „Peak-Country“: Peak-Time 2 Trainings- und Kämpfer-Diät-Wissen!

Was ich vor dem Trainingslager nicht für möglich gehalten hätte: Meine Ausdauersportliebe war nun endgültig dem Kraftsport-Spirit gewichen. Hätte mir zuvor jemand gesagt, ich könne vier oder fünf Trainingsstunden an einem einzigen Samstag zu Hause und in mehrere Workouts gesplittet mit viel Spaß und echter Begeisterung pure, qualitative Kraft trainieren ... „Unmöglich ... ausgeschlossen“, wäre wohl auch mir in den Sinn gekommen. Doch nun wusste ich, was es wirklich heißt ein Athlet zu sein und ich machte mich ans Werk. Nach Monaten der Arbeit machte es in meinem Kopf so laut klick, dass sich andere Menschen vermutlich dabei erschrocken hätten. Selbstbewusstsein, Ausstrahlung, Auftreten, Fokus, Energie - all das war auf einmal auf einem völlig neuen Level. Mein Geist hatte meinen Körper bei seiner Entwicklung eingeholt und war bereit für einen neuen Schritt. Und zur soeben erwähnten Kämpfer-Diät bzw. auch einem Ladetagsrezept sei noch angemerkt: Alle die denken, aufgrund meiner Gewichtsverluste, hätte mir Jürgen quasi eine Radikaldiät verordnet und der Jojo-Effekt bzw. eine erneute, unkontrollierbare Gewichtszunahme steht vor der Tür, muss ich wohl enttäuschen. Strategische Ladetage, die jedoch in separaten Telefoncoachings ebenfalls bis ins letzte Detail vorgeplant waren, ließen nicht nur meinen Stoffwechsel auf Trab bleiben.

Auch einem meiner bisherigen Lieblingshobbies, dem Gourmetkochen, durfte ich so regelmäßig treu bleiben.
Heute, im Februar 2014 sitze ich im Zug nach München und tippe diese Zeilen. Zwischen meinem Ich aus dem September 2013 und mir liegen heute nicht nur mehr als 40 Kilogramm fehlendes Körpergewicht, sondern auch Stunden harten Trainings, neu gewonnene körperliche Stärke und eine mentale Veränderung, die ich nie erwartet hätte.

Diese Veränderung wirkt sich bis heute sowohl privat als auch beruflich aus. Menschen nehmen mich völlig anders wahr und ich gehe anders auf sie zu. Unsicherheit und Scham haben Selbstvertrauen und Offenheit Platz gemacht. Die Zahl der Vortrags- und Workshopanfragen ist so enorm gewachsen, dass ich inzwischen zahlreiche Aufträge ablehne. Auch im privaten Bereich, namentlich meinem Verhältnis zu Frauen, hat sich vieles (äußerst positiv) verändert.

Das Ende? Auf keinen Fall!

Für wen sich das alles jetzt unglaublich anhört: Willkommen im Club! Hätte mir Jürgen diese Entwicklung zu Beginn unserer Arbeit prophezeit, hätte ich das Coaching vermutlich mit ungläubigem Kopfschütteln beendet. Heute bin ich sehr froh, dass ich es nicht getan habe.

Ist diese Veränderung auch für Dich, lieber Leser, möglich? Da bin ich mir sicher, ja. Wird sie einfach? Nein, definitiv nicht. Die Arbeit mit Jürgen ist hoch effektiv und er versteht es hervorragend, sich auf den Coachee einzustellen und das Wissen individuell angepasst zu vermitteln. Und - für mich bei einem Coach enorm wichtig - er akzeptiert die individuellen Ziele und Einstellungen, wenn er sieht, dass sie ernst gemeint und tief gehend sind.

Das bedeutet jedoch auch: Auf Mitleid solltest Du bei der Arbeit mit Jürgen nicht hoffen. Er hilft dir sicherlich auch in schweren Tagen, ob die Art der Motivation die ist, die Du Dir in diesem Augenblick erhoffst, steht auf einem anderen Blatt. Jürgen kann hart sein, doch er tut es immer mit Bedacht und aus guten Gründen. Aus heutiger Sicht würde ich kein Coaching anders gestalten wollen, auch wenn ich das in der konkreten Situation nicht immer so gesehen habe.

Heute stehen mir in vielen Bereichen ganz neue, unerwartete Perspektiven offen. Im Training arbeite ich jetzt mit Alexander Lechner mit einem weiteren Topexperten. Turnübungen, sowohl der Handstand als auch meine Übungen an Ringen und Klimmzugstange, sehen langsam ganz gut aus. Aus meinem Umfeld höre ich immer wieder, dass es jetzt doch genug sei und ich den Erfolg genießen solle. Letzteres tue ich auch, doch genug ist es ganz sicher nicht. Jetzt habe ich – um bildlich zu sprechen – Blut geleckt und eine Ahnung davon bekommen, was möglich ist. Also geht der Weg weiter und ich werde mein Potenzial umfassend erkunden und ausloten. Konkret habe ich mein zweites Trainingslager, in Kombination mit einem Kämpfer-Diät-Seminarbesuch im Frühjahr 2014 bereits fix gebucht. Warum? Ganz einfach: Weil ich mein Potenzial als Athlet gerade erst entdecke. Meine Ziele sind hoch gesteckt und - mit Jürgens Unterstützung - definitiv erreichbar.

Christian Müller im Februar 2014

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