Sebastian Förster: 2. Testimonialbericht – Noch VIEL MEHR vom Leben!

Trainingslagerbericht, Wochen- und Tagespläne, das Peak-Athleten-Daddy-Dasein UND die großen Ziele des Berliners im Peak-Athletenbericht des Sommers 2012
Redaktion: Sebastian Förster
Fotos: Sebastian Förster, Archiv www.juergenreis.com


Nach meinem letzten Testimonialbericht im April 2011 startete für mich die direkte Wettkampfvorbereitung. Mit viel Rüstzeug durch Jürgen und das Coaching durch einen Spitzenathleten im Kraftdreikampf als mein Trainer ging es in die heiße Phase.
Dabei lief nicht alles rund. Besonders eine starke Zerrung im Latissimus beeinträchtigte das Training enorm (bei allen Wettkampfübungen spielt der Lat eine entscheidende Rolle um maximale Körperspannung aufzubauen).
Aber das hatte auch positive Seiten. Ich entdeckte neue Möglichkeiten meinen Körper besser auf schwere Trainingseinheiten vorzubereiten: Foam-Rolling (Anm. der Redaktion: eine Art Selbstmassage auf einer Schaumstoffrolle bzw. mit dem Tennisball) und Mobilitätsübungen halfen sehr. Natürlich war es auch sehr hilfreich eine Physiotherapeutin an meiner Seite zu haben :-). Wie Jürgen immer betont: Selbst in einem Einzelsport ist man auf ein gutes Team (Partnerin, Trainingspartner, Betreuer, etc.) angewiesen!

Peak-Country als finaler Wettkampf-Feinschliff

Noch eine Woche vor meinem Wettkampf erwartete mich ein echtes Highlight – ein Trainingslager bei meinem Coach Jürgen (Anm. d. Red.: mehr zum nachhören gibt’s auch auf Podcast 313).
Die vier Tage in Peak-Country waren unglaublich intensiv.
Zum einen erwartete mich am Samstag ein A/B-Tag vom Feinsten. Mit hartem Training (Seilklettern, Pegboard, Grundübungen, Griffkraft, etc.), vielen Erkenntnissen und einer Menge Spaß verging der erste Tag wie im Flug. Zum anderen kam ich in den Genuss erstklassigen Coachings während meines gesamten Aufenthalts. Ein dreiviertel Jahr später, wirken die Eindrücke weiterhin nach. Auch deswegen, weil gewisse Prozesse ihre Zeit brauchen. Wie sagt Bodo Schäfer so passend: „Viele Menschen überschätzen, was sie in einem und unterschätzen, was sie in sieben Jahren erreichen können.“.

Deutschland-Cup RAW in Lauchhammer

Mein erster Wettkampf war der RAW Cup (Anm. der Redaktion: keine zusätzliche Ausrüstung außer Gürtel und Kniebandagen) in Lauchhammer.
Mit meinen Leistungen selbst war ich nicht zufrieden. Bei einer Gesamtleistung von 385 Kg bleibt noch viel Luft nach oben. Andererseits betrieb ich den Sport zu diesem Zeitpunkt erst seit gut einem Jahr.
Somit konnte ich vor allem wichtige Wettkampferfahrung sammeln. Ich bin motivierter als je zuvor, um an mir zu arbeiten. Anschließend galt der Fokus Voll und Ganz nur einem Ereignis…

…dem schönsten Moment meines Lebens!

Am 02.11.2011 erblickte meine Sohn das Licht der Welt. Der für mich bisher wunderbarste und intensivste Moment in meinem Leben. Unbeschreiblich, was während dieser Zeit in mir vorging. Meine Lebensgefährtin Carmen und ich freuen uns riesig unseren Sohn nun durchs Leben begleiten zu dürfen. Ein (und in Zukunft auch mehrere :D!!!) Kinder groß zu ziehen ist für uns die schönste Lebensaufgabe. Es ist faszinierend wie schnell sich der Kleine entwickelt. Mittlerweile entdeckt er mit gerade einmal 7 Monaten bereits seine Stimme und krabbelt fleißig durch die Gegend. Mit einer so wundervollen und starken Frau an meiner Seite gemeinsame Träume verwirklichen zu können ist das größte Glück für mich. Zudem erhalten wir großartige Unterstützung durch unsere beiden Familien – trotz der großen Entfernung (Berlin-Oldenburg). Neben meiner Familie galt es nun weitere Träume zu verwirklichen.

Von den Besten lernen

Denn während des Trainingslagers in Peak-Country ging es nicht nur um Sport und Ernährung. Für mich gab es einen weiteren Grund, die Reise nach Dornbirn anzutreten: Ich wollte von Jürgens Coachingqualitäten (NLP, Zielsetzung, Rhetorik, etc.) lernen. Schließlich ist er einer der Top-Leute im deutschsprachigen Raum. Was er an Fähigkeiten und Erfahrungen aufgebaut hat, sucht seines Gleichen. Für mich, genauso wie für mein Vorbild Jürgen gilt: Von den Besten (Ori Hofmekler, Marty Gallagher, etc.) lernen.
In einem nächsten Schritt fokussierte ich mich (beruflich) auf das Coaching und Personal Training. Mittelfristig werde ich ein eigenes Trainingszentrum aufbauen. Dementsprechend heißt es: Viel Lernen, Erfahrungen sammeln und vor allem: Do it!

Natürlich kommt mein eigenes Training nicht zu kurz. Meine Prioritäten habe ich mittlerweile klar gegliedert: An erster Stelle steht meine Familie, gefolgt vom Training (Ernährung und Erholung mit inbegriffen) und dem Coaching! Ich trainiere jetzt nicht mehr so häufig wie zuvor. Doch ein Familienleben und der Job sind definitiv keine Ausrede, den Sport zu vernachlässigen.

„Willkommen im Land der Trainingszeitmillionäre“
Begrüßung durch Jürgen Reis bei meinem Trainingslager in Dornbirn

Diese Aussage blieb mir besonders eindringlich hängen vom Trainingslager. Regelmäßig baue ich A-Tage alà Peak-Days ein. An diesem Tag heißt es für mich: viel Zeit nehmen, qualitativ trainieren und mit guten Trainingspartnern umgeben. Dort trainiere ich dann in bis zu drei Einheiten meine Wettkampfübungen, Schwächen und Konditionierung. Mein Wochenplan (siehe unten) beinhaltet drei harte Krafttrainingseinheiten. D.h. aber nicht, dass ich sonst nichts mache. Neben Hügelsprints, KB-Einheiten und leichtem Cardio (Spaziergänge, lockeres Laufen) baue ich täglich Mobilitäts- und Core-Übungen ein.


Tagesplan eines Peak Days

Im Training steigere ich mich konstant. Dabei verwende ich zurzeit das Trainingssystem von Jim Wendler: 5-3-1 for Powerlifting. Es ist nicht nur klar und einfach, sondern es liefert Resultate. Wichtig für die richtige Wahl des Systems: Ziele, Prinzipien und Rahmenbedingungen. Z.B. gilt für mich das Prinzip von Dan John „Keep it simple. Less is more“ (Anm. d. Red.: Podcast #191 beachten). Jürgen machte mich bereits in einem unserer ersten Telefoncoachings darauf aufmerksam, dass ich zu viele Zusatzübungen im Training hatte. Daraufhin habe ich stark ausgemistet und entsprechend meiner Schwachstellen Übungen eingebaut, die möglichst viele Muskelgruppen gleichzeitig ansprechen (wie z.B. die Dips und Klimmzüge).

Fokussiere dich auf deine Ziele und alles geht: 7 kg mehr Muskelmasse!
Auch meine Ernährung konnte ich weiter optimieren. Jürgen empfahl mir wesentlich mehr Tage als bisher gezielt kohlenhydratreich zu fahren. Auch ein strategischer Ladetag wurde in den Wochenzyklus integriert. Nach sehr guten Ergebnissen bekam ich den Beweis knapp 5 Monate später Schwarz auf Weiß: Eine BioSignature bei Wolfgang Unsöld lieferte mir die Gewissheit - ich gehöre zu den (wenigen) Leuten, die sehr gut mit KH zu recht kommt (Power-Quest.cc Podcast #177 mit Charles Poliquin anhören). Des Weiteren bekam ich wertvolle Informationen über mein Hormon-, Mineralstoff- und Vitaminhaushalt, sodass ich nun sehr gezielt mit Nahrungsergänzungen arbeiten konnte. Bei einer zweiten BioSiganture diesen Juni, bestätigte mir Wolfgang Unsöld stolze 7 Kg mehr Muskelmasse. Das schwere und harte Training, gezielte Nahrungsergänzung (Vitamine und Magnesium) sowie eine instinktiv gesteigerte Kalorienzufuhr (Schnitt liegt bei ca. 3.500 „Kämpfer-Diät-Kcal“) sind dafür verantwortlich. Damit bin ich nun bei 87 Kg bei einer Größe von 1,87m angelangt.
Nichtsdestotrotz spielen diese Werte nur eine untergeordnete Rolle. Eine zu penible Ernährung würde für mich einen unnötigen Stressfaktor zur Folge haben. Ich fokussiere mich auf meine Ziele – stärker werden! O-Ton Jürgen: Die Wettkampfrichter beurteilen auf der Plattform nicht deine Körperzusammensetzung. Es ist also eher ein Nebenprodukt (wie bei Jürgen der konstant niedere Körperfettanteil).

Wettkampsaison 2012

Für die aktuelle Wettkampfsaison steht erneut der RAW-Cup an. Nun gilt es meine Erkenntnisse aus der letzten Vorbereitung umzusetzen. Ich habe meinen Körper besser kennengelernt. Das wiederum hilft mir besser zu erkennen was funktioniert bzw. an welchen „Stellschrauben“ ich drehen muss. Mein Ziel ist eine Gesamtleistung von 450 Kg: 155 Kg Kniebeuge, 105 Kg Bankdrücken und 190 Kg Kreuzheben.

„In a performance sport, you measure improvement by improving performance!“
Dan John (Anm. d. Red.: Podcast #191 beachten)

Darüber hinaus steht ein weiteres Trainingslager in Peak-Country, knapp genau ein Jahr nach dem 1.1.2013 als Fixpunkt an. Dann heißt es zwei Tage intensives Training und Coaching via Jürgen.

Es wird also wieder ein richtig spannendes Jahr!
Train hard(er) and get stronger!

Sebastian Förster

Mehr von Sebastian Förster unter: http://www.kraft-und-athletik.de/!

Weitere Newsberichte und Testimonial-Statements von Jürgens Coachies finden Sie unter folgendem Direktlink: www.juergenreis.com/success.

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