„Via Trainingslager zur besten Wettkampfplatzierung meiner bisherigen Laufbahn!“

Peak-Athlet des Monats Sven Albinus berichtet über eine unmittelbare Wettkampfvorbereitung in Peak-Country
Redaktion: Andy Winder
Fotos: Archiv Sven Albinus (Jürgen Meißner), André Leuthold und Archiv www.juergenreis.com

Im November 2011 ergriff Peak-Athlet Sven Albinus zum wiederholten Male die Gelegenheit „Peak-Country“ einen viertägigen Besuch abzustatten an dem ... wie könnte es anders sein, das Training mit Jürgen im Mittelpunkt stand. Für alle Newcomer unseres kostenlosen Newsletters: In folgenden Berichten stand der Dresdner bereits mehrfach als Highlight an:

Peak-Athlet Sven Albinus’ Lebenserfolgsbericht – erneut in Ton und Text!
Neue XXL-Version mit Tagesplan- und Kämpfer-Diät-Journale-PDF! Nunmehr seit 2 Jahren auf der Überholspur – Teil III seiner „Sven-Albinus-Peak-Trilogie“

Peak-Athlet Sven Albinus in Ton und Text
Seit einem halbem Jahr Peakathlet – Der (Fortsetzungs-)Erfolgsbericht

Sven Albinus: Mein Peak-Traum-Sommer 2008
Seit 2 Monaten waschechter 100%-Peak-Athlet auf allen Ebenen – ein Statusbericht

Selbstverständlich hinterließ der Unternehmer, NLP-Practitioner und Wettkampfkletterer außerdem auf Power-Quest.cc zahlreiche „auditive Spuren“. Bedienen Sie sich bitte einfach der Power-Quest.cc Suchfunktion (Suchwort „Albinus“). Doch wie eingangs erwähnt: Es gibt brandaktuelle News und dazu stand Sven Albinus mir, nur wenige Wochen nach der Rückkehr und der bestandenen „Feuerprobe“ des eigentlichen Ziels des Trainingslagers mit Jürgen, Frage und Antwort.

Andy Winder: Mathematik ist zwar okay, aber das Nachrechnen misslang mir. Bitte hilf mir Sven: Wie viele male warst du nun offiziell und inoffiziell, also ohne Jürgens Coaching in Peak-Country bzw. warum noch ein ?????tel mal ;)?

Sven Albinus: Grins. Ich habe aufgehört zu zählen. Ich glaube, es waren bisher sieben Trainingslager und noch ein Besuch mit Freunden zum klettern ... ohne Jürgen. By thy way – Peak Country ist inzwischen zu einem festen Bestandteil meiner Saisonplanung geworden. Zwei bis drei Trainingslager mit Jürgen pro Jahr sind mittlerweile seit zwei Jahren, nächstes Jahr geht’s in die dritte „Jahresrunde“, für mich ein must have. Genau genommen coacht mich Jürgen seit nunmehr drei Jahren per Telefon und die Trainingslager sind einfach dann Highlights und für mich auch Leistungstests in einem.

Andy Winder: Sven, wie gestalteten sich konkret deine zwei Workout-Tage in Peak-Country? Wie der Ruhetag?

Sven Albinus: Unsere Workout-Tage beginnen immer um ca. 6:30 und unterteilen sich normalerweise in drei Einheiten. Einer 1 bis 1,5 stündigen Aktivierungseinheit (Turnübungen, Campus-Board, Klimmzüge, Körperspannungsübungen) bei Jürgen oder im Landessportzentrum Vorarlberg, einer 3 bis 4 stündigen Haupteinheit (diesmal jeweils On-Sight klettern in der K1 Kletterhalle Dornbirn und der Sportalm Scheidegg) und einer 1 bis 1,5 stündigen B-Einheit (Griffboardübungen, Hangeln, Klimmzüge oder Systembouldern). Aufwärmen durch leichtes Jogging, oder Walks sowie Stretching nicht mit eingerechnet.

Andy Winder: Wurde auch ein Ruhetag eingeschoben? Was gibt’s da zu tun, außer zu „langweilen“ ;)?

Sven Albinus: Der Leser wird evtl. schmunzeln, aber für mich war es ein sehr effektiver und regenerativer Ruhetag. Auch hier 6:30 Start (wohlgemerkt nach 10 h Schlaf!) mit einer Stretchingeinheit im Landessportzentrum Vorarlberg, nach einer lockeren Jogging-Runde. Später ein lockerer Walk mit Jürgen zum Zanzenberg. Abschließend Erledigungswalks in Dornbirn und einer abschließenden, regenerativen Antagonisten-Einheit (propreorezeptives Training, für mich ebenfalls ein echtes Novum ...) im Magic Fit, gefolgt von einem abschließenden Sauna-Gang.

Andy Winder: Auch das hört sich anspruchsvoll an. Also habt ihr an den Trainingstagen wieder 6 bis 7 und auch am Ruhetag aktiv mehrere Stunden locker trainierend verbracht. Sven korrigiere mich, aber du bist doch auch kein Vollprofiathlet. Für mich als Hobbysportler liest sich so ein Protokoll immer nach “Fast krankenhausreif” danach. Du jedoch klingst, auch bei den Podcastaufzeichnungen für Power-Quest.cc, die teilweise am Ende der Trainingslager entstanden noch extrem energetisch und frisch. Auch erzählte mir Jürgen, dass sich noch nie einer seiner Gäste, und es waren viele hier, je verletzt hatte. Muss sich der “normal Trainierte” also vor drei oder mehr Tagen „Jürgen Reis Trainingslager“ doch nicht übermäßig „fürchten“? … Übertrainings- oder gar verletzungstechnisch meine ich ...?

Sven Albinus: Nun, auch wenn ich damit kein Geld verdiene und auch keine Sponsoren habe, ist meine Einstellung, Leidenschaft und Passion zum Klettersport dem einem Vollprofiathlet auf alle Fälle gleich gestellt, wenn diese nicht sogar darüber hinaus reicht. Okay, das Klettern mag nicht alles für mich sein, aber ohne Klettern ist alles nichts. Und so trainiere ich auch im Trainingsalltag an mindestens 2 von 5 Trainingstagen 6 bis 7 Stunden. Dabei bleiben immer noch abzüglich 9 bis 10 Stunden Schlaf 8 volle Stunden, um auch unternehmerisch erfolgreich tätig zu sein. Nicht zu vergessen die gerade in unserem Sport oft längeren Satzpausen die natürlich in jeder Hinsicht effektiv genutzt werden. Also „What’s the point“?


Von 17% Körperfettanteil auf 7% – Die Energie und Frische ziehe ich seit Jahren auch aus der Kämpfer-Diät

Die Energie und Frische ziehe ich seit Jahren auch aus der Kämpfer-Diät. Mit gezielten Wechseln zwischen 2.0 Version und 3.0 Version verlasse ich mich dabei seit einigen Monaten ganz alleine auf mein Körpergefühl und die Erfahrungen der letzten Jahre. Der Fokus konnte damit umso mehr auf das Training und andere Aktivitäten gelegt werden, wodurch ich auch in allen anderen Lebensbereichen enorme Fortschritte verbuchen konnte.

Sven Albinus: Der „normal Trainierende“ muss sich dennoch keine Sorgen vor einem drei oder mehr Tagen „Jürgen Reis Trainigslager“ machen. Dafür sprechen natürlich auch die unzähligen Athleten, die, am von dir vorhin angesprochenen Podcast ihre Spuren hinterließen. Am besten mit dem Suchwort „Trainingslager“ über die Podcast-Suchfunktion die Sendungen finden, anhören und ... sich selbst ein Bild machen. Jürgen ist Vollprofi. Und das meine ich nicht nur sportspezifisch, sondern hier besonders in seiner Rolle als Coach. Es ist kein Zufall, dass sich von Wettkampfbodybuildern, über Fitnessathleten bis hin zu überforderten Führungskräften, die oft einfach nur die Ruhe suchen, wie Jürgen mir berichtete, quasi fast im Wochentakt die Gäste bei ihm „anklopfen“. Er bereitet sich bis ins kleinste Detail auf jedes mehrtägige Individualcoaching vor und stimmt mit viel Fingerspitzengefühl die Trainingsinhalte, allen voran auf die jeweilige Sportart aber auch den Leistungsstand seiner Gäste und Coachees ab. Er versteht es aber genauso, seine Trainingspartner zu neuen Höchstleistungen zu motivieren und ihnen immer wieder neue Grenzen aufzuzeigen. Doch eins ist klar: Jürgen in Peak-Country zu einem „Vernichtungswettkampf“ herauszufordern kann sicherlich in einem Übertraining enden, das sich gewaschen hat. Wer jedoch, wie auch ich, zwar auch zum hart und viel trainieren, primär jedoch zum lernen anreist, wird garantiert absolut profitieren.

Andy Winder: Danke Sven ... überzeugende Worte. Und da du vorhin die Kämpfer-Diät ansprachst ... Ich hörte da was von einem neuen Körperfettanteilsrekord. Wie kam es dazu und wie ging es weiter?

Sven Albinus: Nachdem ich mit Jürgen als Coach vor drei Jahren in intensiven Telefon-Sessions damit anfing, meinen individuellen Stoffwechsel und Life-Style grundlegend zu optimieren und dabei blieb ... ich sage nur: Langfristigkeit zahlt sich aus! Die Strategien der Kämpfer-Diät bewirkten, dass sich mein Körperfettanteil von über 17% auf konstante 7% senkte! Anschließen galt es Anfang 2011, mit weiteren Telefonaten: Optimieren. Konkret bedeutete bzw. bedeutet dies nach wie vor: Die Körperzusammensetzung bleibt (den niederen Körperfettanteil konnte ich, wie Jürgen anhand seiner regelmäßigen „Peaks“ seit Jahren beweist, ebenfalls halten), der Fokus geht auf Leistungssteigerung. Es ist unglaublich, wie viel Trainings- und Lebensenergie plötzlich frei wird, wenn das Ziel des Optimiererstatus erst einmal erreicht ist. Es gleicht einer abgezahlten finanziellen Schuld. Diese Energie kann nun quasi 1:1 in meine Workouts, Ausbildungen oder den Beruf fließen!

Andy Winder: Zurück zu deinem November-Besuch: Das Trainingslager hatte das Ziel eines Wettkampfcoachings, so erzählte mir Jürgen. Wie verlief dieses nun konkret und vor allem … zeigte es den Erfolg letztlich auch auf der Rangliste?


Professionelle Vorbereitung zahlt sich aus: Mit Platz 5 in der „Master-Class“ zum bis dato besten Wettkampf-Ergebnis

Sven Albinus: In den Satzpausen des On-Sight-Trainings sparte Jürgen nicht mit Insiderwissen aus seiner langjährigen Weltcup-Erfahrung. Es wurde keine Phase eines Wettkampfes dem Zufall überlassen und professionell simuliert und einstudiert sowie auch der eine oder andere mentale Trick geankert. Mit Platz 5 in der „Master-Class“ konnte ich mein bis dato bestes Wettkampf-Ergebnis verbuchen und das bei gestärktem Starterfeld. Aber die Platzierung allein war nicht der Erfolg. Der Erfolg lag vielmehr in der professionellen Herangehensweise an den gesamten Wettkampf und der nun mehr auf 1-2 Züge minimierte Abstand zum Spitzenplatz.

Andy Winder: Da bleibt mir wohl nur noch, dir zu gratulieren, mich für deine Zeit zu bedanken und dir auf deinem weiteren Weg das Beste zu wünschen Sven!

Sven Albinus: Danke Andy und bis bald!

Anm. d. Red.: Weitere Newsberichte, erfolgreicher Peak-Athleten, finden sich in unserem Testimonial-Bereich.

Zur direkten Kontaktaufnahme mit unserem Team, auch in Bezug auf Private-Coachings und Trainingslagern (mehrtägigen, individuell von Jürgen Reis betreuten Aufenthalten in Dornbirn), bedienen Sie sich bitte unseres Kontaktformulars.


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