Projekt „9 Wochen bis Wien“

Was es mit diesem Projekt auf sich hat, wie es Peak-Athlet Simon Maier gelang weitere 2Kg an reiner Muskelmasse zulegen und wohin Simon mit seiner Firstlady Jenny Anfang Juli diesen Jahres „endlich“ reisen durfte, erfahren sie direkt hier im neuen Peak-Athleten Newsbericht.
Redaktion: Peak-Athlet Simon Maier

Eigentlich stand es ja schon seit unserer Hochzeit fest, dass ich und Jenny möglichst „bald“ nach der Hochzeit in die Flitterwochen nach Wien reisen wollten. Doch da bisher immer wieder Studienauslandsaufenthalt, Feriencamp oder sonstige Schulprojekte dazwischen kamen und sich Anfang Juli aber endlich eine Möglichkeit ergab, wollte auch ich diese einmalige Chance nutzen und wie es Jürgen, Sebastian Wedell und einige Peak-Athleten mehr bereits vorgemacht hatten, davor PEAKEN!

Dass sich bei solch einem Projekt die Ergebnisse mit einem professionellen Coach wie Jürgen an der Seite um ein vielfaches erhöhen lassen, haben ja bereits mehrfach die vorausgehenden Newsberichte gezeigt. (Unser Redaktionstipp: Suchfunktion des Newsarchivs benutzen, und nach „Maier“ suchen! Auch bei Power-Quest.cc war Simon Maier bereits mehrfach zu Gast.) So setzte ich mich Anfang Mai mit Jürgen in Kontakt, ließ ihm mein neu formuliertes Zielbriefing mit mehreren Aufgaben und Fragen zum Coaching zukommen und bald darauf folgte das erste fast einstündige Coachingtelefonat für die grundlegenden Vorgehensweisen in Training, Ernährung und Lifestyle. Als die grundlegenden Dinge geklärt waren, gab es ca. jede zweite Woche eine neue Voicemail für Kursänderungen und weitere Optimierungen.

Als die grundlegenden Dinge geklärt waren, ging es sofort an die Umsetzung, denn große Reden schwingen kann schließlich jeder! Simon Maier, Peak-Athlet

Anfangs war vieles jedoch gar nicht so leicht umzusetzen. Morgens wieder deutlich früher als bisher aufzustehen und die erste Trainingseinheit noch vor der Arbeit regelmäßig zu absolvieren, sprich also auch dementsprechend früher ins Bett zu gehen, wie auch deutlich öfters, aber dafür nicht mehr so lange und zu Beginn der 9 Wochen auch nicht in jeder Einheit so intensiv wie bisher, zu trainieren, fiel mir anfangs nicht gerade leicht... Aber da mich Jürgen unterdessen bereits eine ganze Weile kennt, habe ich seinen Ratschlägen vertraut und muss sagen, angesichts der Ergebnisse, kann ich nur sagen es hat sich definitiv gelohnt.

Das wieder deutlich höhere Energielevel untertags, durch mehrere qualitative Einheiten pro Tag und gezielte Kämpfersnacks, sorgten nicht nur im Training schnell wieder für neue Erfolge: Durch die deutlich kürzeren Workouts konnte ich auch einen Großteil der neun Wochen im Wald bei meinem Vater Holz zu machen mithelfen und so auch von zahlreichen Trainingseinheiten an der frischen Luft profitieren. Neben den Sägearbeiten sorgte der Hang, an dem wir Baumstämme hochschleppen mussten, für ordentliche Kraftausdauereinheiten.
Zudem gewann das Training von Tag zu Tag zunehmend an Qualität und auch viele andere Lebensbereiche profitierten von den wieder strikt nach T.E.S.W geregelten und durchorganisierten Tagesabläufen.
Dass dazu natürlich auch zwangsläufig der ein oder andere Restday mehr hinzukam, ergab sich von selbst. Man kann einfach nicht ständig mit 100% durchpowern und dabei progressive Fortschritte erwarten. Zu jeder Spannung gehört auch die nötige Entspannung, doch dazu später mehr.

Geprägt hat mich während den 9 Wochen vor allem der folgende Satz von NLP-Guru Anthony Robbins: „Gewöhnliche Menschen können gewöhnliches erreichen, doch nur wer bereit ist außergewöhnlichen Einsatz zu zeigen, kann auch außergewöhnliches erreichen!“

Das heißt nicht, dass sich mein ganzes Leben während den 9 Wochen nur noch um Training und unermüdlichen Einsatz im Gym drehte. Durchhaltevermögen, Konsequenz und Zielstrebigkeit sind wichtig, aber dennoch gehören zum Leben ALLE Lebensbereiche, erst dann läuft die Sache rund. Wenn dann noch überall das kleine Quäntchen mehr an Einsatz an den Tag gelegt wird, führt dies zu außerordentlichen Erfolgen! Klar kann man es auf der anderen Seite aber auch übertreiben und leicht zu viel des Guten tun. Selbst Arnold Schwarzenegger meinte einmal, als er zu seinem Training interviewt wurde, dass der Unterschied zwischen Gut und Besser nicht im Einsatz bis zum geht nicht mehr liegt, sondern, dass man sich und seine momentanen Grenzen im Training immer wieder überwinden muss, um Fortschritte zu erzielen, aber dennoch liege der Schlüssel zum Erfolg in einem kleinen Quäntchen mehr, nicht in der totalen Vernichtung. MEHR ist auch nicht unbedingt immer besser – ich selbst durfte bereits mehrfach die Erfahrung machen, dass gerade weniger Trainingsumfang in den einzelnen Einheiten, dafür ein strategisch wohl überlegter Wochen-Split (genauer gesagt, ein auf mich adaptierter Kämpfer X-Split, lt. Power-Quest 2): sprich Qualität statt Quantität, der Schlüssel zum Erfolg ist. Der Blick in die Vergangenheit beweist: Man (ja, Ich bin gemeint ;)) kann es definitiv auch übertreiben!

Somit liegt es auf der Hand: Professionell erfolgreich sein kann man schließlich nur dann, wenn man sich auch selbst professionell erfolgreich organsiert! Simon Maier, Peak-Athlet

Neben den Tagesabläufen wurde, im Coaching speziell auch die mentale Komponente ins Visier genommen: Ziele setzen und Ziele Stück für Stück erreichen hieß es nicht nur im Training!
Neben der Hausaufgabe erneut das Mentalkapitel von Power-Quest 2 durchzulesen, befasste ich mich auch gezielt mit weiterer wertvoller Literatur.
Nennenswert sind an dieser Stelle sicherlich das Buch von Christian Zippel „Der Wille zur Kraft: Die zehn Gebote kompromissloser Leistungssteigerung in Bodybuilding und Kraftsport“ und „Erfolg durch positives Denken“ von Napoleon Hill, die ich jedem neben Jürgens Bücher wirklich wärmstens empfehlen kann. Speziell bei genauerer Zielorientierung und immer wieder auch im „einfach weniger Tun und Quality zeigen“, konnte ich noch einiges dazu lernen.
Aber auch was es bedeutet im Gleichgewicht zu sein, ist sicherlich ein Thema für sich. Zu 110% Einsatz gehören einfach auch die dementsprechenden Gegenspieler in Form von professioneller aktiver Regeneration. Hier gezielte Maßnahmen fest zu etablieren war und ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg zum Erfolg.

Und der Lohn von all dem?

Um wirklich bei der Wahrheit zu bleiben, sind es nicht nach 9, sondern nach 12 Wochen ernsthaftem Training mit regelmäßigem Coaching durch Jürgen, genau zwei kg an reiner Muskelmasse mehr! Mein Körperfettanteil, der immer noch um die 10% liegt, hat sich seit Beginn eher etwas gesenkt und speziell die Technik im Training hat sich, schlichtweg durch Fokussieren von einigen wenigen Übungen und auch Trainingsvideomitschnitten, wesentlich verbessert. Die Trainingsleistungen sind nicht explodiert, aber dennoch ging es voran und ich konnte für mich wichtige Erkenntnisse darin sammeln, was es wirklich bedeutet progressiv zu trainieren. Ich denke daher, dass ich auf einem guten Weg bin und ich mich sicherlich weiter kontinuierlich in meinen Trainingsleistungen steigern werde.

Hier noch ein kurzer Überblick der „Highlights“ während den 9 Wochen bis Wien

Start / Anfang MaiKontaktaufnahme mit Coach Jürgen
Coaching / 7.5.2011Coachingtelefonat + klären der wichtigsten Dingen
Phase 1 / Hypertrophie
(vom 9.5 bis 5.6.2011)
Training mit mehreren (ca. 3-5) Kämpfer X-Split-Workouts pro Woche im Wdh.-bereich von 8-12 Wdh. bei 2-3 Sätze pro Übung
Phase 2 / Kraft
(vom 6.6 bis 26.6.2011)
Training mit mehreren (ca. 3-4) Kämpfer X-Split Workouts pro Woche im Wdh.-bereich von 4-6 Wdh bei 3-5 Sätzen pro Übungen
Phase 3 / Break
(vom 27.6 bis 3.7.2011)
Leichtes eher regeneratives Training mit mehreren (ca. 2-3) Kämpfer X-Split Workouts pro Woche im Wdh.-bereich von 8-12 Wdh bei 2-3 Sätzen pro Übungen
Phase 4 / Peak

? „Wettkampf mit mir selbst“: Peaktraining mit Maximalkrafttraining (je 2 bis 3 Mal 1. Wdh.) im Bankdrücken, Kreuzheben, Kniebeugen, gefolgt von 2 mittelschweren Einheiten in dieser Woche

Ende / Anfang Juli

Ab in die nun wirklich verdienten Flitterwochen nach Wien!



Und wie geht’s nun weiter?

1. Nun auf jeden Fall die neu eingeführten Tagesabläufen (früher ins Bett + morgens früher aufstehen) beibehalten. Schließlich heißt das alte Sprichwort nicht um sonst: „Der frühe Vogel fängt den Wurm!“. Für mich gibt es auch einfach keinen besseren Start in den Tag..
2. Weiterhin die „positiven Gewohnheiten“ wie z.B. gerade das morgendliche Training oder regelmäßig Erfolgs- + „Erkenntnis“journale schreiben oder einfach allgemein an der mentalen Komponente „feilen“, beibehalten.
Ich finde es einfach schrecklich, wenn Leute immer wieder das selbe tun, aber NICHTS erreichen! Dabei durfte jedoch auch ich bereits mehrfach einsehen, dass es nicht immer mehr und neues Wissen ist, sondern meistens eher das Arbeiten mit den vorhandenen Dingen, sprich öfters Reflektieren und natürlich auch Optimieren, ist, was einen wirklich weiter bringen kann.
3. Und zu guter Letzt möchte ich, da das letzte Trainingslager in Dornbirn nun ja schon eine ganze Weile her ist, voraussichtlich im September wieder einmal zu Jürgen Reis fahren. Nicht nur die Erfolge der anderen Peak-Athleten, sondern auch meine eigenen Erfahrungen der ersten zwei Besuche bestätigen, dass es zwar klar eine Investition ist, die in solch ein Trainingslager hineingesteckt wird. Aber das, was man davon profitieren und wieder zurück bekommen kann, überschritt die Investition bei mir stets bei weitem.
Ich freue mich daher schon jetzt darauf!



Abschließend möchte ich all den Menschen, die mich wie Jenny, meine Familie, Coach Jürgen und meine Freunde stets auf meinem Weg durch diese 9 Wochen bis Wien unterstützt haben und den Lesern noch ein kleines Geschenk mit auf den Weg geben – einen kleinen Einblick in den Trainingsalltag während meinen 9 Wochen bis Wien.

Anm. d. Red.: Weitere Newsbericht, erfolgreicher Peak-Athleten, finden sich in unserem Testimonial-Bereich.


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