Peak-Athleten-Successbericht des Monats!

Profi-Musiker Mark Protze erlebte den Sprung in die nächste Leistungsdimension dank eines unvergesslichen Trainingslagers mit Jürgen Reis in Dornbirn ... JUMP on Top!
Redaktion: Mark Protze

Die nie zuvor erreichten Verbesserungen in meinen Leistungen, dank diverser Coachings durch Jürgen Reis, bestärkte mich in meinen Vorhaben, meinen „Mentor“ in Peak-Country zu besuchen. Dieses Wochenende sollte eine Investition mit „Return On Investment“ werden. Überlegen brauchte ich nicht lange. Termine wurden fix gemacht, sowie Unterkunft im Landessportzentrum Voralberg gebucht. Die Sven Albinus´ Peak-Athletenberichte und Leon Schmahl waren mir positiv im Hinterkopf geblieben. Diese hatte ich damals schon mit großem Interesse verfolgt. Meine Vorfreude war sehr groß, und ich fieberte dem Wochenende entgegen. Da ich ein Peak-Anhänger erster Stunde bin, waren mir Jürgens Bücher bestens vertraut. Sein neuestes Werk, Power-Quest 2, hatte ich bereits Monate vor dem Erscheinen vorbestellt. Die Hells-Weeks sowie den neuen Kämpfer-X-Split probierte ich ebenfalls schon in den eigenen Trainingsplan integriert aus. Die Peak-Trilogie wurde quasi zu einem konstanten Trainingsbegleiter. Doch nun sollte alles noch viel greifbarer werden. Ich war mehr als gespannt darauf Peak-Country zu erleben, und die Frage zu klären: „Wie wird wohl im Leistungssport trainiert?“ So ähnlich muss sich Jürgen damals bei seinem Besuch in Albuquerque bei Clarence Bass gefühlt haben (nachzuhören in den Platinpodcasts 234, 150, 91 und 7). Da der Ausdauersport primär mein Hauptbetätigungsfeld war, sollte mein Ziel für das Wochenende sein, neue Trainingspläne und Ansätze kennenzulernen, da in erster Linie Muskelaufbau mein Wunsch ist. Obwohl ich schon einiges an Erfahrungen vorweisen kann, erhoffte ich mir einen Einstieg in den nächsten Level.

Kämpfer-Snack in der Bio-Bäckerei „Bischof“

Anreisetag war Freitag, der 2. Juli 2010. Das Datum hatte ich mir schon Wochen vorher im Kalender rot markiert. Wie in unserem vorhergehenden Telefonat besprochen, wollten wir uns pünktlich um 14:00 Uhr am Landessportzentrum Voralberg treffen. Da bis dorthin noch einiges an Zeit übrig blieb, nutzte ich diese für einen ausgiebigen Walk. Die wunderbare Gegend lud einen förmlich dazu ein sie zu erkunden. Zufällig kam ich bei der Bio-Bäckerei „Bischof“ vorbei, die mir bereits durch die Peak-Time Brötchen ein Begriff war. Dort genehmigte ich mir eine Tasse schwarzen Kaffee plus Dinkel Croissant, ideal als Kämpfer-Snack unter Tags. Wie ich es schon aus den Telefonaten mit Jürgen gewohnt war, pünktlich kam er zum vereinbarten Treffpunkt. Er empfing mich herzlich und lud mich zu einem anschließenden, ersten Coaching-Walk ein. Wir klärten gleich meine ersten, brennendsten Fragen zu Training, Ernährung und mentaler Power und legten die Trainingszeiten für die nächsten Tage fest und fixierten auch andere organisatorische Dinge gleich vorab. Ein Trainingslager mit einem Profi stand bevor, dies war nun glasklar. So durfte ich den Abend zufrieden und mit klaren, geordneten Gedanken genießen.

Peak-Country live! Nun sollte alles noch viel greifbarer werden. Und so kam es: Andere Sportarten, neue Trainingsmethoden. Ein beeindruckendes Erlebnis, welches ich so schnell nicht vergessen werde, jagte das nächste ...
Mark Protze, Peak-Athlet

Neuland in der K1 Kletterhalle Dornbirn knallhartes HIIT-Intervalltraining ... Die Visualisierungstechnik und das Steve Maxwell Klimmzug ABC

Samstag, 3. Juli. Ich wurde pünktlich um 05:00 Uhr wach und das alles ohne Wecker, super. Power-Jump (nachzulesen in Jürgens zweiten Buch Peak Power) aus dem Bett und es konnte losgehen. Meine Vorfreude auf das erste Training wuchs, und die Spannung stieg im Vorfeld immer mehr an. Da ich noch etwas Zeit bis zu unserem vereinbarten Treffen hatte, nutzte ich diese für einen halbstündigen Morgenlauf. Um 06:30 Uhr trafen wir uns an Jürgens Wohnhaus. In seinem Home-Gym sollte die erste Einheit absolviert werden. Der Kreativität waren dabei keine Grenzen gesetzt. Kettlebelltraining sowie diverse Klimmzug-Variationen standen auf dem Plan. Jürgen absolvierte eine Warmupeinheit an seiner eigenst kreierten Boulderwand. Beeindruckend waren für mich einige Spezial-Trainingsgeräte, wie zum Beispiel Hangelboard, dreidimensionale Klimmzug-Vorrichtung und Ähnliches. In seinen Satzpausen stand Jürgen mir Rede und Antwort und gab Vorschläge für Verbesserungen zu meinem eigenen Training. Die erste Session dauerte knapp eine Stunde, genau richtig, um erst einmal warm zu werden.

Um 08:30 Uhr stand ein Klettertraining in der K1 Kletterhalle Dornbirn an. Jetzt wurde auch ich, als Nichtkletterer, an der Wand gefordert und konnte erste Erfahrungen sammeln. Jürgen erklärte mir zur Eröffnung seinen Trainingsplan für diesen Tag, und welches Primärziel für ihn auf dem Tagesplan stand. Rekorde verbuchen und Probleme beheben lautete die Devise. Nur klare Zielvorgaben bringen einen zum Erfolg und einen konstanten Fortschritt. Es sollte eine knapp 2 ½ stündige Einheit werden. In den Satzpausen stellte ich Fragen zu Trainingssystemen, Ernährung und allem, was themenspezifisch relevant war. In erster Linie durfte ich erst mal viel lernen und neue Erfahrungen mitnehmen. Als Abschluss wurde ich Zeitzeuge eines HIIT-Trainings an der Wand. Es setzt sich aus knallhartem Intervalltraining zusammen, welches aus 8 Durchgängen besteht, jeweils mit nur einer Minute Pause dazwischen. Für die letzten vier Durchgänge erschwerte Jürgen die Bedingungen durch eine Gewichtsweste. Das treibt die Pulsfrequenz ans absolute Maximum, bis zum Limit und darüber hinaus. Die HIIT-Einheiten kannte ich bis jetzt nur aus eigener Erfahrung. Ich absolvierte sie meistens auf dem Crosstrainer, wie in Peak-Time beschrieben. 3 bis 4 Minuten aufwärmen, dann 5 Intervalle à 45 Sekunden oder 90 Sekunden „Go for It“ ... Cooldown ... Mit dieser Methode konnte ich bereits sehr gute Erfolge in Bezug auf Fettabbau erzielen, da sie sehr zeitsparend ist. Man kommt auf maximal 20-25 Minuten Trainingsdauer. Aber andere Sportarten, neue Trainingsmethoden. Ein beeindruckendes Erlebnis, welches ich so schnell nicht vergessen werde.

Power Nap ... Die Geheimwaffe für Peak-Athleten ...

Kurz darauf folgte eine kurze Mittagspause. Ein Peak-Athlet lässt diese Zeit aber nicht ungenutzt. Tagsüber wird gekämpft und trainiert, abends geruht und das Kämpfer-Dinner eingenommen. Ich absolvierte eine weitere Einheit im Kraftraum des Landessportzentrums Voralberg. Dort standen in erster Linie Druckübungen auf dem Plan, ein sogenanntes Gegenspielertraining, da beim Klettern ja primär die Zugmuskeln mehr beansprucht wurden. Im Anschluss genehmigte ich mir einen kurzen Power Nap. An Tagen mit mehreren harten Einheiten ist es als Peak-Athlet sehr wichtig einen regenerativen Mittagsschlaf einzubauen oder eine autogene Einheit zu absolvieren. Es sprudelt anschließend förmlich neue Energie aus einem heraus, und es kann wieder knallhart attackiert werden. Probieren auch sie es aus! Es funktioniert. Eine weitere Session im Freien stand ja noch auf dem Tagesplan.

Um Punkt 15:30 Uhr holte mich Jürgen zur letzten Einheit des Tages ab. Hangeln, das Steve Maxwell Klimmzug ABC (nachzuhören u.a. in Platinpodcasts 231) und einiges an Neuland durfte ich im Fitness Parkour Dornbirn erlernen. Hier wurde mir bewusst, wie mit einfachsten Mitteln effektiv in der freien Natur trainiert werden kann. Es ist dabei extrem wichtig sich vorher im Kopf ein Bild des gleich Bevorstehenden zu machen. Erst wenn die Bewegungsabläufe im Kopf wie ein Film ablaufen, ist man wirklich bereit eine Übung exakt auszuführen. Das Workout im Freien war eine ganz neue Erfahrung und sehr angenehm, da ich sonst sehr viel drinnen an Geräten trainiere. Wir waren an der frischen Luft und gleich viel besser drauf. Das motiviert jeden Peak-Athleten neue Rekorde zu verbuchen.

„Jürgen Reis ist 24 Stunden am Tag ein Vollprofi, so wie er es auch in seinen Büchern
weitergibt!“

Mark Protze, Peak-Athlet

Die Zeit vor dem Kämpfer-Dinner nutzte ich für einen letzten Walk. Alle Eindrücke des ganzen Tages wollten erst einmal verarbeitet werden. Am Abend verbrachte ich die Zeit mit lernen. Die Informationen des heutigen Tages sprudelten förmlich aus mir heraus und wurden anschließend zu Papier gebracht. So wird also im Leistungssport trainiert. Es zählt nur Qualität. Konstante Fortschritte und Erfolge verbuchen, so bleibt jedes Training motivierend, und man kommt dauerhaft zum Ziel. Primär einen Impuls für Muskelwachstum setzen, danach aktiv regenerieren und wachsen. Jürgen ist 24 Stunden am Tag ein Vollprofi, so wie er es auch in seinen Büchern weitergibt. Seine Ansätze für Trainingsgestaltung und Lifestyle versprechen absolute Langfristigkeit. Der erste Trainingstag war leider schon vorbei, ein weiterer sollte folgen. Ich war gespannt.

Knallhartes Turntraining ... Bruce Lee Bauchaufzüge und Übungen mit dem eigenen Körpergewicht ... Peak Power HARDCORE ...

Sonntag stand leider schon der letzte Trainingstag an. Wie auch Vortags wachte ich um 05:00 Uhr auf und machte einen Powerwalk. Um 06:30 Uhr trafen wir uns am Landessportzentrum Voralberg. Dort standen heute Turnübungen, ebenfalls zu hören in den Podcasts (16, 14), Seilklettern Podcasts (76, 58) und Übungen mit dem eigenen Körpergewicht auf dem Tagesplan. Viele dieser Sachen kannte ich schon aus Peak-Power. Anhand des Buches hatte ich immer probiert mir die Bewegungsabläufe vorzustellen, was aber nie zu 100% funktionierte. Jetzt war die Möglichkeit da, mir Tricks und Kniffe abzugucken. Wir machten Bauchaufzüge, die mir tags darauf einen Muskelkater in der Bauchpartie bescheren sollten wie selten zuvor, einarmige Klimmzüge mit Entlastungswaage, Handstand an der Wand und Ähnliches. Es machte einfach nur Spaß ganz neuen Informationen verarbeiten zu dürfen und eine andere Art von Training zu genießen. Ein gutes System sollte stets Abwechslung und Variation bringen, sonst sind Langeweile und Frustration vorprogrammiert. Einige neue Ansätze konnte ich an diesem Tag mit nach Hause nehmen. Vieles davon werde ich in meinem, klarerweise gleich ab nächster Woche neu strukturierten, Trainingsplan integrieren. Jürgen machte in den Satzpausen ausgiebiges Stretching Podcast (21) und wir nutzten diese für Wissensaustausch aus diversen Sportarten. In erster Linie fachsimpelten wir über die diesjährige Tour de France und lieferten uns gegenseitig neue Informationen aus der Welt des Radrennsports. Wie auch im Podcast (261) zu hören ist, fuhr ich in einem Jahr knapp 35.000 bis 40.000 Km in einer Saison.

09:00 Uhr stand eine Bouldereinheit im MagicFit Dornbirn. Inhalte waren ein halbstündiges Grundlagenausdauertraining an der Boulderwand, gefolgt von einem anschließenden Intervalltraining. Auch für mich galt nach gleichen Trainingsinhalten wie Jürgen zu trainieren. Das war zwar komplettes Neuland, aber um dieses kennen zu lernen war ich ja nach Dornbirn angereist. Die Trainingspläne aus der Peak-Trilogie- und der Power-Quest-Serie hatte ich schon mehrfach analysiert, aber vor Ort wurden mir einige Sachen nun erst so richtig klar. Wenn man diese Prinzipien erst einmal verstanden hat, kann man sie für jede beliebige andere Sportart anwenden. Es funktioniert 100% – sicher. Ich war mit dem Ziel nach Peak-Country gekommen, mein Training zu optimieren und Verbesserungen zu finden.

Die Mittagspause wurde diesmal regenerativ für einen halbstündigen Power Nap genutzt. Zum Thema Schlaf und Regeneration hören Sie auch die Podcasts (84, 25).

15:30 Uhr trafen wir uns mit Lukas Fäßler zu einem Abschlusstraining im Kraftraum des Landessportzentrums Voralberg. Da dies leider schon die letzte Einheit sein sollte, wurde dort noch mal knallhart attackiert. Von Müdigkeit war weit und breit noch keine Spur. Ich habe es einfach genossen mich nur auf den Sport konzentrieren zu dürfen. Ich sage bloß Train, Eat and Sleep. In diesem Training konnte ich mir diverse Tipps für neue Übungen und mein Krafttraining holen. Am Abend verarbeitete ich das Erlernte bei einem Walk durch Dornbirn. Kämpfer-Dinner, Licht aus ...:)

„Das Fazit des Dornbirn-Juli-Abenteuers: Meinem Sprung in den nächsten Level steht jetzt definitiv nichts mehr im Wege!
Mark Protze, Peak-Athlet


I will be back...

Mein Fazit für das Wochenende: „Daumen hoch!“ Da ich ein Peak-Anhänger erster Stunde bin, wollte ich den Lifestyle von Jürgen real miterleben und freilich mit ihm persönlich trainieren. Meinem Sprung in den nächsten Level steht jetzt definitiv nichts mehr im Wege. Sich bewusst auf neue Systeme und Übungen einzulassen bringt Abwechslung und neue Motivation mit sich. Konstante Fortschritte sind Ziel dessen, und das Trainingsfeuer wird weiterbrennen und immer wieder auf ein neues angeheizt. Ich durfte viele neue Trainingsansätze und mentale Aspekte lernen. Das nächste Trainingslager wird garantiert bald gebucht.

IT´s - PEAK-TIME -
Danke Jürgen!


Mark Protze

Tagespläne

02. Juli (Freitag)

08:00 Ankunft in Dornbirn
08:00-10:00 flotter Walk und Erkundung der Gegend
10:30-12:00 Walk und Einkäufe
12:00-12:45 einchecken im Landessportzentrum Voralberg
12:45-13:15 leichtes Jogging
13:15-13:50 Chill Out
14:00-15:45 Treffen mit Jürgen inklusive Coaching-Walk
15:45-16:00 Walk zum Landessportzentrum Voralberg
16:00-16:45 WM erste Halbzeit, Chill Out, Have Fun
17:00-17:45 Jogging und Einkaufen
18:00-18:45 Kämpfer-Dinner
19:00-20:00 lernen, lesen
20:00 Licht aus

03. Juli (Samstag)

05:00 Wake up
05:15-05:45 leichtes Kardio
06:00-06:15 Jogging zu Jürgen
06:30-07:30 erste Krafteinheit Kettlebelltraining, Body-Tower, Klimmzüge, Neuland
07:30-08:00 Walk durch Dornbirn
08:30 Treffen zur ersten Trainingseinheit, K1 Kletterhalle mit anschließender
Klettereinheit
11:30 Jogging und Einkaufen
12:00-13:00 Krafttraining im Landessportzentrum Voralberg
13:00-13:30 Chill Out am Fluss, Wetter geniessen
13:30-14:00 Mittagsschlaf Regeneration
14:00-14:45 Erledigungen, Kaffee
15:15-16:15 Training im Fitnessparkour Dornbirn: Klimmzug ABC, Hangeln
16:30-18:00 Fußball WM, Chill Out, Have Fun
18:00-18:45 Walk
19:00 Kämpfer-Dinner, anschließend lernen, lesen
20:00 Licht aus

04.Juli (Sonntag)

05:00 Wake up
05:15-05:45 leichtes Jogging
06:00-06:30 Vorbereitungen, Trainingskleidung packen
06:30-07:45 Turnübungen, Seilklettern, Bauchaufzüge
08:30-12:00 MagicFit Boulder-Einheit
12:00-13:30 Mittagspause, Regeneration
13:45-15:00 Podcast Aufzeichnung im Power-Quest Studio
15:15-16:30 Krafttraining mit Lukas und Jürgen im Landessportzentrum Voralberg
17:00-17:30 leichtes Jogging
18:00-18:45 Kämpfer-Dinner, lernen, lesen
19:00-20:00 Chill Out am Fluss
20:00 Licht aus
ZUFRIEDEN!!! :)

Anm. d. Red.: Alle Successberichte auf einen Blick finden Sie direkt in unserer Success-Galerie.

Ein Coaching oder sogar ein Trainingslager mit Jürgen Reis schwebt auch Ihnen als die Idee für Ihren Sprung in den nächsten Fitness-Level vor? Über Buchungen, etc. informiert Sie dieser Newsbericht.

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