Westdeutscher Meister durch knallhartes Training und Kämpferdiät – Teil 1

Teil 1 von 3 – Der Weg des „jungen Wilden“ Leon Schmahls ist einer, der durch die Folgen einer Fußballverletzung erst so rrrrrichtig zum Erfolg wurde …
Redaktion: Sonja Walper – Bilder: Privatarchiv Leon Schmahl

… Vorhang auf: Wir präsentieren Ihnen den zweifachen westdeutschen Meister im Bodybuilding (NAC – Int. Westdeutsche Meisterschaften 2008 und 2009) mit nur 23 Jahren! Leon Schmahl – ein „junger wilder“ Peak-Athlet des Monats…

Leon Schmahl ist 23, Sportstudent und Peak-Athlet aus Köln. Schon immer war er ein Mensch mit großen Ambitionen, der für seine Ziele begeistert kämpfte und diese somit auch erreichte. So bestand er z.B. mit sechs Jahren hartnäckig und „positivst dickköpfig“ darauf, Vegetarier zu werden. Im Alter von dreizehn Jahren, alarmierten seine Eltern in einem Portugal Urlaub die Küstenwache, weil der kleine Leon in der Mittagshitze begonnen hatte, „durch den Sand zu joggen“, und Stunden später noch nicht zurück war. Früh begann er mit Judo, spielte jahrelang ernsthaft Fußball und mit 16 Jahren kam noch ergänzendes Fitnesstraining hinzu. Er hatte aber schon zuvor, angetrieben von seinem Vorbild Jean-Claude Van Damme, Liegestützen, Sit-Ups und Co. gemacht, während er seine Filme bewunderte. Zudem hatte er ein größeres Kraftpotenzial als die meisten Gleichaltrigen.

Und bevor wir Leon nun zu Wort kommen lassen. Haben Sie sich die auditive Form aus erster Hand schon bei einem gemütlichen Sommerwalk am iPod gegönnt? Wenn nicht? Dieser Power-Quest.cc Podcast ist ein MUST HAVE!

197 GOLD – Leon Schmahl – ein „junger wilder“ Peak-Athlet des Monats…
… entschied sich nach einer Sportverletzung für „Winning Ways“! Sofort wich das Fußball-Leder einer „110%ig positiven Sucht“ nach knallharten Eisen-Workouts, strategischer Kraftsport-Ernährung, Peak-Lifestyle und Bodybuildingwettkämpfen. Zwei Siege bei den Int. NAC Westdeutschen Meisterschaften (2008+2009) bestätigen seine vorbildliche Passion. Ein jugendlich frisches Interview eines erst 23jährigen A-Team-Coachies, welcher wohl nicht nur Coach Jürgen Reis selbst Schnurstraks ins nächste Training schickt. Inkl. Gewinnspiel im „Sonnenabspann“ mit Peak-Athletin Eva Pinkelnig!

Neugierig auf die Aussagen? Am besten noch heute downloaden und … abends beim Kämpfer-Dinner das folgende, geschriebene Interview zum „Nachtisch“ :-) Have a nice summertime!

Leon, wie bist du zum Bodybuilding gekommen?
Nach einiger Zeit im Fußball habe ich mir bei einem Kopfballduell in einem unwichtigen Punktspiel das Kreuzband gerissen. Seitdem habe ich Knieprobleme, mein Doktor meinte zuerst, dass ich überhaupt keinen Sport mehr machen könne – auf jeden Fall kein Fußball mehr. Ich kam damit erst einmal gar nicht klar! Allerdings hatte ich schon zuvor zwei Mal die Woche im Fitnessstudio trainiert. Sobald ich erfahren hatte, dass ich kein Fußball mehr spielen kann, war ich dann nur noch im GYM. Mit meinem besten Freund, der auch später zu meinem festen Trainingspartner wurde, verbrachte ich wirklich einen Großteil meiner Freizeit. Sogar neun Tage nach meiner Knieoperation war ich schon wieder mit Krücken dort und mein Freund packte mir die Gewichte auf die Hanteln. Kraftsport, bzw. Bodybuilding ist nun ganz klar auch der beste Sport für mich, den ich hoffentlich lebenslang erfolgreich betreiben darf, denn die ganzen „Stop and Go Bewegungen“ in den anderen Sportarten tun mir heute nur noch weh. Naja und unterdessen ist es so, dass ich das Training einfach liebe. Ich mag es zu spüren, dass ich fit und kräftig bin. Ich gebe jedes Mal im Training wieder aufs Neue einfach alles und fühle mich danach einfach …. bombastisch :-). Mir schmeckt mein Essen mehr, ich schlafe tiefer und besser, ich bin ausgeglichener. Das Folgende klingt vielleicht hochgestochen, aber momentan fühle ich es eben so in jeder Körperzelle: JA! Bodybuilding lässt mich insgesamt, durch die dadurch gewonnene Lebensqualität, ein echtes Erfolgsdasein in allen Lebensbereichen führen. Der Sport ist der Zündfunke zum Erfolg!

Wie kamst du dann zur Teilnahme an Wettkämpfen?
In meinem Fitnessstudio herrscht eine sehr familiäre Atmosphäre. Es gibt dort mehrere Mitglieder, die schon an Wettkämpfen teilgenommen haben. Einer davon ist Dieter Pilch, welcher mich damals auf Grund meiner guten Veranlagung und meinen sichtbaren Diätbemühungen davon überzeugte, bei einem Wettkampf teilzunehmen. Er bereitete mich auf meinen ersten Wettkampf (2008) vor. Jürgen Reis übernahm Dieters Rolle in diesem Jahr (2009). Das mit den Wettkämpfen steht für mich jedoch nur an zweiter Stelle, zumindest sage ich das immer so … :-). Klar, wenn wieder ein neuer Wettkampf ansteht, steigt der Motivationslevel um 200% und die meine Form geht, dank des neuen Ansporns, ebenfalls schnurstracks dem Top entgegen. Aber auch ohne Bewerbe würde ich fix nicht weniger trainieren! Ja, im Grunde genommen geht es mir um das Training. Das ist der Weg den ich ebenso genieße wie das Ziel. Workouts mit meinem Trainingspartner, die mir immer wieder Spaß machen!

Trotz aller Bescheidenheit bist du voll durch gestartet. Bereits im Herbst 2008, bei deinem ersten Wettkampf, standest du auf dem Siegespodest der Westdeutschen Meisterschaft!
Ja, meine beiden großen Wettkampferfahrungen (NAC – Int. Westdeutsche Meisterschaften 2008 und 2009) waren bisher von durchwegs positiven Erfahrungen geprägt. Ich bin auf sehr viele einfache, jedoch nie primitive Leute gestoßen. Die Atmosphäre hat mir immer gut gefallen. Das heißt, als ich auf der Bühne stand, gab es nie herablassende Zurufe seitens der Zuschauer, wie es beim Fußball oft der Fall ist und hinter der Bühne zeigten sich auch (fast) alle als faire Mitstreiter. Mein erstes Wettkampfposing gefiel mir jedoch nicht. Ich hatte viel zu wenig Zeit damit verbracht, mich darauf richtig vorzubereiten. Damals war mir nicht klar, dass Bodybuilding ein „Präsentationssport“ ist. Mir war es wichtiger, in körperliche Topform zu kommen und so nutze ich lieber meine Zeit für zusätzliches Training, als für die Einübung eines Posingprogramms. Im Nachhinein kann ich jedoch sagen, dass dies ein großer Fehler war. Wenn ein Wettkampf-Ziel 100%ig anvisiert wird, hat die Vorbereitung ganz einfach auch in allen, den Sieg beeinflussenden Komponenten ON TOP zu sein. Und dazu gehört beim Bodybuilding nun einmal auch ein würdiges Sieger-Posing. Die erste Wettkampfvorbereitung war gesamt gesehen trotzdem ganz OK. Ich hatte Dieter Pilch, der mir immer wieder wertvolle Tipps mit auf den Weg gab und mich sehr unterstützte. VIELEN DANK!!!

Peak-Ahtlet Leon Schmahl: Coachings von Jürgen Reis gaben und geben mir einwandfreie Top-Informationen aus erster Hand von einem, der lebt was er „predigt“ bzw. weitergibt.

Wie hast du dich konkret vorbereitet?
Wie bereits erwähnt habe ich mich auf meinen ersten Wettkampf zusammen mit Dieter Pilch an meiner Seite vorbereitet. Dieter trainiert ebenfalls in meinem Studio und hat, im Gegensatz zu vielen anderen, einfach Ahnung. Was er mir riet führte auch wirklich zum Erfolg. Selbiges galt und gilt für die Coachings von Jürgen Reis während der aktuellen Saison. Ja, es ging sogar noch besser als 2008: Einwandfreie Top-Informationen aus erster Hand von einem, der, genau wie Dieter, lebt was er „predigt“ bzw. weitergibt. Dies fand und finde ich unterdessen auch wichtigstes Kriterium bei der Auswahl von Informationsquellen oder Ratgebern: Keiner hat mir etwas zu sagen, wenn er etwas in seinem Leben noch nicht SELBST gemacht oder erreicht hat!
Auf meinen ersten Wettkampf habe ich mich mit einer strikt fettarmen Wettkampfdiät vorbereitet, die ziemlich anstrengend und kräftezehrend war. Ich verzichtete monatelang auf Nahrungsfette. In der letzten Woche vor dem Wettkampf zog ich dazu vier Eiweißtage durch, wobei ich ausschließlich Eiweiß gegessen habe und meine Kalorien von 2.600 kcal bis auf ca. 1.800 kcal reduzierte, aber dennoch hart trainierte. Dann begann ich, am fünften Tag nach einem morgendlichen Training auf leeren Magen 3 1/2 Tage lang das „Carbloading“, wo ich von anfänglich 2.600 kcal bis hoch auf 6.500 kcal gegangen bin. Einfach erklärt: An den ersten Tagen aß ich dazu noch etwas Eiweiß, am letzten wirklich fast nur noch Kohlenhydrate, was meinem Körper ziemlich zu schaffen gemacht hatte. Doch das sind High-End Leistungssportstrategien, die auch ich nie jemandem in Eigenexperimenten empfehlen würde. Genau wie die, in den Büchern von Jürgen Reis beschriebenen Feinschliffe vor dessen Weltcups, immer mit seinen Betreuern abgeklärt sind, hatte auch ich eben meine Coaches. Spätestens hier ist Schluss mit reinem Buchwissen oder „aus dem Bauch heraus“. Eine professionelle Betreuung ist nun einmal ein MUST HAVE für jeden Leistungssportler. Beim zweiten Wettkampf ging ich daher anders vor: Bei der zweiten Wettkampfvorbereitung ernährte ich mich, , mit einer ausgewogenen Kämpferdiät. In der letzten Woche aß ich auch an den Eiweißtagen zusätzlich noch etwas gesundes Fett, in Form von Mandeln, und ging nur bis auf ca. 2.400 kcal runter – konnte aber super „laden“! So war die zweite Wettkampfvorbereitung mit Jürgen, rückblickend noch einmal um einiges besser als im Vorjahr. Ich verlor dabei auch nicht so viele Muskeln und stand um einiges sicherer auf den Beinen, als es beim ersten Mal, der Westdeutschen Meisterschaft 2008, der Fall war!

Peak-Ahtlet Leon Schmahl: Detailinformationen über das Carbloading vor einem Bodybuildingwettkampf in einem Newsbericht? Oh Nein! Spätestens 2009 wurde mir klar: High-End Leistungssportstrategien, in Eigenexperimenten würde ich nie jemandem weiter empfehlen. Genau wie die, in den Büchern von Jürgen Reis beschriebenen Feinschliffe vor dessen Weltcups, immer mit seinen Betreuern abgeklärt sind, hatte auch ich eben meine Coaches. Spätestens hier ist Schluss mit reinem Buchwissen oder „aus dem Bauch heraus“. Eine professionelle Betreuung ist nun einmal ein MUST HAVE für jeden Leistungssportler.

Wie wichtig sind für dich generell Trainingspartner, Trainer usw.?
Es ist, denke ich, enorm wichtig, bei seinen Wettkämpfen auf die Erfahrungen eines Trainers zu vertrauen. Ich mache nur sonst viel zu viele Gedanken darüber, ob ich alles richtig mache. Jeder „gute Freund“ und natürlich allerlei selbsternannte Coaches, geben dir oft so widersprechende Ratschläge, die dich am Ende immer nur verwirren. Ich denke, wenn man genug eigene Erfahrung mit seinem Körper gesammelt hat, also „ihn“ genau kennt, sollte man eher auf sich selbst hören, als auf andere. Jürgens Grundsatz, mit einem Ohr auf den Trainer, mit dem anderen auf sich selbst zu hören, ist auch mein Weg, der mir logisch und professionell erscheint. Aus sportlicher Sicht ist ein motivierter und motivierender Trainingspartner goldwert. Wenn man jedoch eh schon so übermotiviert ist wie ich, ist ein Trainingspartner hauptsächlich eine zusätzliche Möglichkeit, um mehr Intensität durch gegenseitiges „Helfen“ und mehr Abwechslung ins Training zu bekommen. Aus persönlicher Sicht kann ein guter Trainingspartner dich enorm pushen und immer wieder zu neuen sportlichen Bestleistungen anspornen. Ich denke, ein guter Trainingspartner kann auch ein guter Freund sein, oder werden, mit dem man die gleiche Passion teilt und der eine wichtige Rolle im Leben eines Bodybuilders spielt. Das beweist, davon bin ich überzeugt, auch wieder Jürgen Reis mit seinem eigenen Umfeld, das er immer wieder in Podcasts anspricht … Eva Pinkelnig, Lukas Fäßler, Dominik Feischl … professionelle Trainingspartnerfreundschaften in Reinkultur. Übrigens plane ich derzeit, noch diesen Sommer ein Trainingslager bei meinem Coach in Dornbirn zu absolvieren. Übrigens: Gleich danach folgt ein wohlverdienter Urlaub in Singapur. So steht auch diesen Sommer, abseits der Wettkämpfe so einiges an, das meine Motivationreserven 120% aktiviert :-).

Was gehört für dich alles zu einer erfolgreichen Wettkampfvorbereitung?
Zu einer erfolgreichen Wettkampfvorbereitung gehört ein großes Selbstvertrauen, viel Training, eine intelligente Ernährung und die Fähigkeit, sich von den Stressfaktoren des Alltags nicht zu sehr beeinflussen zu lassen. Ich finde, jeder Athlet und letztlich jeder SIEGER, darf seinen Weg und vor allem sein Ziel NIE, NIE, NIE :-) aus den Augen verlieren.

Wie viel Zeit investierst du in die Kür und wie wichtig ist dir unterdessen die Präsentation und das Posing geworden?
Wie schon erwähnt, habe ich viel zu wenig Zeit in meine erste Kür investiert, sie war mir schlichtweg nicht wichtig! Das nächste Mal habe ich es dann anders gemacht. Natürlich ist es kontraproduktiv, eine Kür einzuüben, mit der man sich überhaupt nicht identifizieren kann. Darum fand ich die Präsentation bislang auch ziemlich nervig und lächerlich. Unterdessen habe mich aber damit angefreundet und darf sagen, dass das Ganze, wenn man es so gestaltet, wie es einem selbst gefällt, eigentlich eine schöne Sache ist. Auch hier wieder: Ein positiver Grundgedanke als Initialzünder … nette POWERMUSIC und plötzlich … ALLES GEHT :-) – wie Jürgen auch in den Podcasts immer so nett zu sagen pflegt!

Peak-Ahtlet Leon Schmahl: Natürlich ist es kontraproduktiv, eine Kür einzuüben, mit der man sich überhaupt nicht identifizieren kann. Darum fand ich die Präsentation bislang auch ziemlich nervig und lächerlich. Unterdessen habe mich aber damit angefreundet und darf sagen, dass das Ganze, wenn man es so gestaltet, wie es einem selbst gefällt, eigentlich eine schöne Sache ist, die eben mit dazu gehört. Ein positiver Grundgedanke als Initialzünder … nette POWERMUSIC und plötzlich … ALLES GEHT :-)!


Im zweiten Teil dieses Peak-Athletenberichts berichtet Leon Schmahl von seinen persönlichen Rekorden in den „Big 3“, seiner strategischen Kämpfer-Diät in allen Details, der Konditionierung von positiven Gewohnheiten, Struktur … auf den Punkt gebracht: seinem Peak-Lifestyle. Sie dürfen also gespannt sein! Damit Sie diesen Fortsetzungs-Bericht auch garantiert nicht verpassen, empfehlen wir Ihnen auf jeden Fall den kostenlosen jürgenreis.com Newsletter zu abonnieren!

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Sollten auch Sie sich für ein individuelles Coaching mit Jürgen Reis interessieren: Weitere Informationen über diese exklusive Dienstleistung finden Sie unter folgendem Newsbericht.


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