In Topform unterm Weihnachtsbaum! (Teil 1 von 2)

… 3,9 kg Muskelzuwachs - 1,5 kg Körperfett weg! ... oder mein schönstes Geschenk. Peak-Athlet Stefan Streich mit Coach Jürgen im „X-Mas-2007 Parallel-Peak“
Redaktion: Sonja Walper in Zusammenarbeit mit Stefan Streich und Jürgen Reis

Den zweiten Teil dieses Berichtes finden Sie unter folgendem Link

Ein persönlicher Nachbericht von Stefan Streich und Jürgen Reis zur X-Mas-Peak-Phase 2007. Stefan war auf unserem Portal bereits zwei mal verdienter Peak-Athlet des Monats. Sie finden die Berichte unter folgenden Links:

November 2007: Der nächste Level: „Hellsweeks mit „Hellsbells“
Juni 2007: Die neue Dimension des Bodybuilding ... oder ... „Aufgegeben werden nur Briefe!“

Ein weiterer Tipp vorab: Ein exklusiver Podcast mit dem erfahrenen „Mann des Eisens“ ist im MP3-Format (Podcast Nr. 6) auf www.power-quest.cc kostenlos downloadbar. Wie er ohne fünf Protein-Shakes und Isolations-Training an Maschinen seinen Körper effektiv trainiert, erzählt er dort im Interview.

Teil 1: Der Coachie Stefan Streich berichtet

Jürgen Reis ist inzwischen seit über zweieinhalb Jahren konstant für den ehemaligen Wettkampfbodybuilder als Coach aktiv. Doch aufgepasst: Unser Peak-Athletenbericht in diesem Newsletter ist in mehrerlei Hinsicht wohl einmalig: Nicht nur dass Coach Jürgen und Coachie Stefan gemeinsam den X-Mas-Peak durchzogen. Beide schilderten unserer Redaktion auch aus erster Hand die Eindrücke, Erfahrungen und freilich die Erfolge einer energiegeladenen „kraftvollen Adventszeit 2007“. Also Vorhang auf für zwei Peak-Athleten. Noch ein „Special“ dieses Peak-Athletenberichts: Aufgrund der ausführlichen und umfangreichen Beschreibungen, haben wir uns zu einer Serie in zwei Teilen entschlossen. Damit Sie den nächsten Bericht im Februar nicht verpassen: Newsletter abonnieren!

Natürlich haben Gäste auf unserem Portal immer das erste Wort. Lassen wir in Teil 1 dieses Berichtes, also zuerst Stefan Streich berichten:

Ende Oktober, bei einem Telefongespräch mit Jürgen, kamen wir auf meine sportlichen Ziele und Aktivitäten für den Rest des Jahres zu sprechen! Zufrieden mit meinem vergangenen Sportjahr hatte ich eigentlich für 2007 gar keine mehr. Das Training beschränkte sich auf eine Mischung aus Erhaltungstraining, und nicht wirklich Ziel führender „(fast)strategischer Dekonditionierung“!

Erfolgreiche Coachingpartnerschaft seit 2 1/2 Jahren

Diese Beschreibung war noch nicht ganz ausgesprochen, so hörte ich Jürgen am anderen Ende der Leitung vor Entrüstung schnauben! ..!!...??..grezm…rrhh…ssst…!!!...??!!! Den genauen Wortlaut der „Rede“, welche dann folgte, gebe ich hier lieber nicht exakt wieder! Kurz: es handelte sich um einen virtuellen Tritt in den …., den ich fast körperlich spüren konnte! GRUNDAUSSAGEN: „Lass das Rumeiern „ und „Stillstand ist Rückschritt“! Ich versuchte noch, mich mit unternehmerischen Verpflichtungen zu „wehren“! Dummerweise habe ich die „Motivationsdampfwalze“ und das „Überzeugungstalent“ Jürgen Reis wieder einmal sträflich unterschätzt ;-)

„Meiner nicht wirklich Ziel führender „(fast)strategischer Dekondiotionierung“!
folgte ein virtueller Tritt in den …., den ich fast körperlich spüren konnte!“
Stefan Streich


„Wunderbar, passt doch gut“, entgegnete er, „auch ich bin gerade in der Vorbereitung eines neuen Projektes, welches ebenfalls viel Zeit in Anspruch nimmt. Wir reduzieren den Umfang und erhöhen die Qualität des Trainings!“
Meine Zweifel waren schnell verschwunden und der Motivations-Turbo in mir trat in Aktion. Eine „Peak-Phase“ bahnte sich an! Für den Peaktag einigten wir uns auf den Sonntag! An diesem Tag können wir uns professionell auf 100% Leistung konzentrieren! Jürgen konzipierte den Trainingsplan, in dem es in den folgenden Wochen jeden Sonntag „100%-Peak-Tag“ hieß!

Kettlebells als Kraftsportgeheimwaffe erster Güte

Nun muss ich sagen, dass ich an Peak-Phasen der Vergangenheit nicht nur gute Erinnerungen habe. Doch per Telefoncoaching brachte mich Jürgen Reis bereits in der zweiten Woche zum nächsten Level der Peak-Wissenschaften. Oft sind es die Details am Rande, die den entscheidenden Erfolg bremsen. So auch dieses Mal!

Dem Trainingsfeuerwerk und der Endorphinorgie folgten meist mindestens eine schlaflose „Peak-Nacht“, mit „Hangover“ samt „Trainings-Lag“, wie es die amerikanischen Kraftsportler auszudrücken wissen, der noch drei Tage später in jeder schmerzenden Muskelfaser spürbar war. „Hör mal Du Pump-Bodybuilder,“ fing Jürgen an, meine Einwände zu „demontieren“! „Peak bedeutet nicht „Overkill“! Seit Jahren kümmere ich mich darum, dass aus Dir ein „echter“ Kraftathlet wird. Ein Powerbodybuilder eben. Hast Du nicht durch eine gezielte Trainings- und Belastungsumstellung etc. eine unglaubliche Wandlung vollzogen? Mit einer Verbesserung deiner Bodybuildingziele als Nebeneffekt? Wer war denn überglücklich, als er mit dem „Biest“ der schwersten Kettlebell einen sauberen Clean und Press ausführen konnte? Eine Leistung, die selbst viele Profibodybuilder nicht geschafft haben. War dies nicht alles das Ergebnis von „Peak-Phasen“? „Äh, na ja… das stimmt schon“, entgegnete ich, „also, wie kriegen wir das hin, diesmal nicht mehrere Tage „paniert“ zu sein?“ „100 %!! Nicht 80 nicht 90, aber auch auf gar keinen Fall 120% oder noch mehr versuchen!“ Hier liegt die Lösung“! Eine kontrollierte, souveräne Leistung, die 100% der momentanen Leistungsfähigkeit am „Peak-Sonntag“ entspricht! Keine mathematisch „unterstützten“ Zwangsleistungen, keine Wunschleistungen, keine „Macholeistungen“, weil gerade jemand zuschaut!“ Was sollte ich da noch sagen? Mächtig auf den Putz hauen, und sagen der „Rest ist Geschichte?“ Nein, lieber eine Nummer kleiner! Tatsache war: der Peakflow entwickelte sich parallel mit den Kletterleistungen meines Coaches. Wir pushten uns gegenseitig zu Höchstleistungen! Unsere Telefongespräche wurden immer euphorischer. Das Ergebnis: Nahezu jeden Sonntag ein neuer persönlicher Rekord!

Training als Ausgleich! Stress und Ärger im Geschäft wurden „weg-gepeakt“!

Stress und Ärger im Geschäft zum Jahresende? Klar!! Und wie! Die Trainingseinheiten unter der Woche sorgten, neben der Regeneration vom Sonntag, auch dafür, dass der Stress des Jobs durch sinnvoll dosiertes Training abgebaut wurde! Spaß hat es auch noch gemacht! Perfekt so gesehen! Anfangs noch fast in die Peak-Phase gezwungen,…na gut, also letztlich 100%ig überzeugt, entwickelte ich eine Leistungsfähigkeit und eine Leistungsbereitschaft, die sich über das Training hinaus, auch in den Alltag mit all seinen Problemen positiv übertrug!
Die Schattenseiten?
- ich habe meine Weihnachtsgeschenke durch andere besorgen lassen
- auf den Weihnachtsmärkten in der Umgebung bin ich auch nicht gesehen worden
- von Weihnachtsfeiern hab ich mich 100%ig ferngehalten – habe ich was versäumt ... sicher nicht ;-)
- die Austria-Deutschlandgespräche hat der Telekom ebenfalls wohl einen frohen „Finalumsatz“ auf meiner Abrechnung für 2007 beschert ;-)

Aber mal im Ernst: alles in allem ein voller Erfolg!
Wir haben bewiesen, dass man mit Planung, Motivation und Willen sowohl im Sport wie im Job Höchstleistungen bringen kann! Parallel!
Ich hatte ein tolles Weihnachtsfest! Und Jürgen? Weiß nicht! Was ich mir vorstellen kann? Dieser Cyborg der Perfektion und Disziplin, war wahrscheinlich in der Kletterhalle oder im Kraftraum, wenn dies am 24.12. auf seinem Trainingsplan stand…. Als „Weihnachtsbraten“ gab es dann am Abend ein perfekt ausgeklügeltes „Kämpferdinner…! Übrigens: Wer die letzten Sätze als Kritik oder Spott versteht, liegt falsch. Anerkennung, Respekt und Bewunderung sind der Grund! Fehlt noch was? Ja klar, die geplante, strategische Dekonditionierungsphase! Die fand statt! Jürgen ist nach England gereist, ich hab das Jahr in Holland ausklingen lassen! Mit „Peak Power“ Übungen am Strand! Bei Wind, Sonne und knapp fünf Grad! Ausblicke für ein erfolgreiches 2008? Ohne Bedenken, ohne Ausreden vorbereitet und mit großer Begeisterung am „Best Body of MyLife!“ arbeiten. Die Topform ist ja schon da! Wie könnte ein Neujahrsstart denn schöner sein?

Faktenprotokoll X-MAS-PEAK Stefan Streich

Ausgangsdaten vor Beginn der Peak-Phase
Beginn: 06.11.07
Gewicht: 109 kg
Körperfettanteil: 11,2%
Vorausgegangene Trainingsphase: „Gezielte Dekonditionierung“ mit Volumentraining 3 mal die Woche im Intensitätsbereich von ca. 60%, lockeren Waldläufen und Mischkosternährung mit ca. 3.000 kcal

Zielsetzungen und getroffene Maßnahmen am 6. November:
Erhöhung des Körpergewichts auf über 110 kg, Verringerung des Körperfettgehaltes auf unter 10%
Trainingsplanung: Jürgen Reis
Ernährungsplanung: Ori Hofmekler und Jürgen Reis
Trainingsgrundlage: „Peak-Prinzip“ nach Jürgen Reis
Ernährung: strategische Kraftsporternährung à la „neuer Peak-Time Kämpfer-Diät“ zusammengestellt von Jürgen Reis, mit 3.500 kcal pro Tag, berechnet nach der wöchentlichen Kalorienaufnahme! (ZigZag-Strategie)

Supplemente:
-JR-Creatin
-JR-Calcium Plus
-JR Body Attack 3-XT Protein
-Pfeiffer JR Rhodiola rosea
-Pfeiffer JR OPC
-JR-L-Carnitin
-JR-säurefreies Vit. C
-JR-Zitrozink
-JR-Basenpulverkapseln
-JR-Magnesium

Übungen für das Krafttraining:
Kurzhantelbankdrücken
Frontkniebeugen
Klimmzüge mit Zusatzgewicht
Bauchaufzüge
Kettlebell Clean and Press
Kettlebell Sot's press
Übungen im „Peak Power“ Style: (Ganzkörper-Spannungsübungen)
Einbeiniges Kreuzheben
Einbeiniges Wadenheben
Liegestütze / Liegestütze mit in die Hände klatschen
Einarmige Liegestütze
Yanda sit ups
Wallsquats

Übungen für Peak-Time-HIIT:
Concept 2 Rudern
Swings mit Kettlebells
High rep snatches mit Kettlebells
Decksquats
Sprints

Bemerkungen:
Im Rahmen des HIIT werden die o.a. Übungen als Zirkel ausgeführt, um sowohl das Hauptziel Fettverbrennung mit starkem Nachbrenneffekt, als auch die wünschenswerten Nebeneffekte Muskelausdauer und Kapillarisierung zu erzielen.
Die Peak Power Übungen (Übungen mit dem eigenen Körpergewicht) werden hauptsächlich dazu verwendet, die bei allen Übungen erforderliche Körperspannung zu trainieren, die Muskelteilung zu verbessern, dem Trainingsalltag zusätzliche Bewegungselemente zu geben und damit den Fettabbau und die Regeneration zu fördern!

Achtung! Ich möchte aus eigener Erfahrung alle Neueinsteiger in diese Materie etwas einbremsen: Manche „Peak Power-Übungen“ sind für Anfänger oder diesbezüglich ungeübte Athleten als Aktivierungs- oder Bewegungseinheit nicht geeignet! Hier besteht die Gefahr, dass dies zu einer 100% Einheit „mutiert“, die nicht geplant war! Zu Beginn der Zusammenarbeit mit Jürgen Reis habe ich einige Monate ausschließlich diese und ähnliche Übungen auf dem Trainingsplan gehabt! Es hat für mich persönlich also natürlich ein Weilchen gedauert, diese als Erholungs- und Bewegungseinheit in den Trainingsablauf zu integrieren und vor allem auch zu verkraften.

6 Wochen Peak-Phase: 1,5 kg weniger Körperfett und ein Magermassezuwachs von 3,9 kg!

Meine sonstigen Aktivitäten, inklusive meiner unternehmerischen Tätigkeit, habe ich in Abstimmung mit dem „Erfinder des 25 Stunden Tages“ Jürgen Reis auf den X-MAS PEAK und die erforderliche Regeneration abgestimmt! Diese Wochen waren toll, aufregend, anstrengend, lehrreich aber vor allem ERFOLGREICH!!!

Daten nach 6 Peak-Wochen:
Ende: 24.12.07
Gewicht: 111,4 kg
Körperfettanteil: 9,6 %
Ergebnis: 1,5 kg weniger Körperfett und ein Magermassezuwachs von 3,9 kg!
Ist das ein Weihnachtsgeschenk???


DANKE COACH!!!!
Obwohl ich bisher über ein drittel meines Lebens dem Sport gewidmet habe, fühlt sich das an wie ein „krönender Neu-Anfang“! Fazit: „Das Peak-Prinzip“ still WORKS 100%!!!

Teil 2 folgt in unserem nächsten Newsletter. Darin wird Jürgen Reis seine kletterspezifische Peak-Phase vor Weihnachten 2007 detailliert beschreiben. Soviel sei verraten: Neben seinen Aufbauerfolgen, was die Kletterleistung angeht, konnte er auch seine Körperzusammensetzung abermals optimieren: Ein persönlicher Rekordwert von 3,2% Körperfettanteil waren an X-Mas-2007 als „Geschenk am Rande“ angesagt.

Den zweiten Teil dieses Berichtes finden Sie unter folgendem Link

zurück

DruckenDiese Seite drucken