Dominik Feischl live im Power-Quest.cc-Studio

Ein Vorweihnachtlicher Kraftsportbesuch des Strongmanexperten im Hauptquartier der jürgenreis.com – ein Tatsachenbericht
Redaktion: Dominik Feischl

Was treibt ein Peak-Athlet fünf Tage vor Weihnachten? Nein, nicht die letzten Geschenke einkaufen. Er macht sich selbst ein langgehegtes Präsent und legt ein Trainingslager in der „Höhle des Löwen“ bei Jürgen Reis in Dornbirn ein. Wie kurz 36 Stunden sein können, bewiesen wir uns dort dann selbst. Mit knallhartem Training und Aufnahmen im Studio von power-quest.cc verging die Zeit wie im Fluge.

Sechs Stunden Zugfahrt von Attnang nach Dornbirn können müde machen. Aber nicht, wenn man Gast beim Weltklasse-Sportkletterer ist. In Vorarlberg angekommen, empfängt mich ein bestens gelaunter, drahtiger Bursche mit dem Fahrrad. Peak-Athleten benötigen weder Taxi noch Bus, um an ihre Ziele zu gelangen, das war mir eigentlich immer klar. Die eigenen Füße bringen uns in mein Quartier, das Landessportzentrum Vorarlberg. Später wurde mir klar, dass das nur eine nette Aufwärmrunde für das kommende Training gewesen sein muss. Aber unser Vorsatz war immer klar: Wir trafen uns nicht, um bei Weihnachts-Keksen und Kaffee Trainingsweisheiten auszutauschen.
Dass Vorarlberg schon so manchen Touristen entzückte, wusste ich. Aber auch in einer ambitionierten Sportlerseele wie meiner wurde im „Ländle“ ein Feuer entfacht. Was es mir so besonders angetan hatte? Der an das Landessportzentrum am Stadtrand Dornbirns angrenzende Fitness-Parcours, ließ mein Herz höher schlagen.

Pure Rohkraft via ABC-HIT per eigenem Körpergewicht

Ich absolviere alle meine Trainings-Einheiten auch zuhause ausschließlich im Freien, Fitness-Studios meide ich wie mein Gastgeber völlig passive Ruhetage. Bewegung in frischer Luft kann so befreiend wirken. Da tat es auch keinen Abbruch, als wir an der Klimmzugstange des Parcours an unsere Grenzen gingen. Jürgen weihte mich dort in eines der Trainings-Geheimnisse von Kletterprofis ein. Nicht stures „Wiederholungs- oder Serienexerzieren“ war angesagt, mit System forderten wir unsere Oberkörper-Muskeln mit dem eigenen Körpergewicht bis ans Äußerste. Hinter dem ABC-Klimmzugprogramm verbirgt sich eine schweißtreibende Angelegenheit, die aber ihr Klimmzug-Maximum mit Sicherheit nach oben treiben kann.

Hier die Kurzanleitung: Einen vollständigen Klimmzug ausführen, dann bei einem Ellbogengelenkswinkel von 20 Grad sieben Sekunden statisch halten (A), wieder einen Klimmzug, dann bei 90 Grad sieben Sekunden statisch halten (B) und das Gleiche nochmals bei 120 Grad (C). Ein ABC entspricht einer Serie. Wer dann noch nicht genug hat, kann, wie wir eine Intensitätssteigerung durch Zusatzgewichte (Gewichtsweste) erreichen oder eine Erweiterung um ein weiteres D, E oder F anstreben.

Im Bewusstsein, dass auch der morgige Tag so einiges bringen sollte, hieß es dann schon am frühen Abend „Licht aus“ in meinem Quartier. Denn schon um sechs Uhr früh, brachten wir unsere Körper wieder auf Betriebstemperatur. Dass bei Jürgen auch Ruhetage nicht ruhig verlaufen, merkte ich spätestens, als er vom Stretching-Raum mit einem lupenreinen Spagat heraus lächelte. Klar, dass auch in mir sofort wieder der Ehrgeiz entbrannt war. Im angrenzenden Turnsaal testete ich die zahlreichen Geräte.

„Dass bei Jürgen auch Ruhetage nicht ruhig verlaufen, merkte ich spätestens, als er vom Stretching-Raum mit einem lupenreinen Spagat heraus lächelte.“

Was Hunger und Vorfreude auf das diesmal spezielle Frühstück nur verstärkte. Jürgen ließ mich nämlich seinen „Peak-Time-Fit-Riegel“ probieren, den er gemeinsam mit Bio-Bäcker Viktor Bischof kreiert hatte. Quinoa und Amaranth sind nur zwei der kraftvollen und eiweißhältigen Zutaten dieses „Power-Brots“. Gestärkt ging es ab in das Studio von power-quest.cc, der von uns beiden ins Leben gerufenen Internet-Podcast-Plattform. Klar, dass wir uns sofort ans Mikrofon machten. Schließlich war dies das erste Mal, dass beide Initiatoren live vor Ort Sendungen produzieren konnten. Der Trainingseifer der Vorstunden übertrug sich auch nahtlos ins Studio. Zusätzliche Motivation gab das nur wenige Tage zuvor aufgenommene Interview mit Mr. Past 40 USA Clarence Bass, der unserer Plattform bereitwillig Rede und Antwort stand und so uns und unsere Hörer in die Geheimnisse seines unglaublichen Erfolgs einweihte.

Mit Training - „Peak-Time-Fit-Riegel“, Power-Quest Studio und Stadtwanderung zum Traumtag

Doch Peak-Athleten hält es ganz im Sinne unseres Vorbildes Clarence Bass, der auch mit 70 Jahren neben harten Krafttraining einen täglichen Fußmarsch absolviert, nicht lange auf den Sitzen. Ein dreistündiger Walk durch halb Dornbirn bildete den krönenden Abschluss eines gelungenen Trainingslagers. Weshalb auch die siebenstündige Heimfahrt mit mehreren Umwegen zurück nach Oberösterreich wie im Fluge ging. In Gedanken war ich nun schon gar nicht mehr beim nahenden Weihnachtsfest. Mein größtes Geschenk hatte ich in den letzten Stunden ja bereits erhalten ...

Dominik Feischl (Peak-Athlet)
Bei Fragen gerne zu erreichen unter: d.feischl@nachrichten.at


Weitere Bericht von und mit Dominik Feischl auf jürgenreis.com:

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