Peak-Time Locations – Landessportzentrum Vorarlberg

Teil 2 unserer Serie mit den „Tatorten“ der Entstehung von Peak-Time
Redaktion: Nadine Pinkelnig

Bereits in unserem letzten Newsletter berichteten wir in dieser Serie über das wie und wo der Entstehung des neuen High-End-Kraftsportbuches Peak-Time?

Stand in Teil 1 eine der größten Kletterhallen Österreichs im Mittelpunkt, geht es dieses mal um einen ganz speziellen „Tatort“.

Das neue Landessportzentrum in Dornbirn, das am 2. Juni 2007 seine Erweiterung feierte, spielt in den Bereichen Sportmedizin, Sportwissenschaft, Sportpsychologie und Ernährungswissenschaft alle erforderlichen „Stückchen“. Diese Maßnahmen wurden sogar vom ÖOC honoriert und so wurde zugleich das dritte, offizielle Olympiazentrum in Österreich eingeweiht – laut ÖOC-Präsident Wallner „das beste in Österreich“.

„Bestes Olympiazentrum Österreichs“ – Landessportzentrum trägt olympisches Gütesiegel

Was dies konkret für Jürgen bedeutet? Nun, Hauptprofiteure dieser Einrichtung sind freilich die Spitzenathletinnen und Spitzenathleten des Landes Vorarlberg. Einerseits kommen sie in den Genuss einer professionellen Infrastruktur, andererseits eröffnen sich interessante Austauschmöglichkeiten mit nationalen und internationalen Leistungssportlern, die diese Einrichtung ebenfalls nutzen werden. Sportklettern ist keine olympische Sportart, doch Jürgen Reis ist durch seine erfolgreichen Internationalen Platzierungen während der letzten Jahre voll in den „nicht olympischen Landeskader“ integriert. So stehen ihm im wahrsten Sinne des Wortes in der Dornbirner Höchsterstraße 82 alle Türen offen:



Die Peak-Trilogie und das Landessportzentrum – Von der Theorie in die Praxis

„Bereits seit meinen Anfangsjahren im Leistungssport, war diese Institution ein Fixpunkt in meiner Trainingswoche. Jedoch darüber hinaus vor allem auch eine Quelle für aktuelles „Top-Wissen“ quasi direkt von der „Praxis-Vorbereitungs-Front“ der Weltspitze. Die absolut professionellen Rahmenbedingungen, die dort für den Hochleistungssport geboten werden, sind wohl weltweit als absolut erstklassig einzustufen. Nicht nur mein Trainingsplan wird am Kletter-Hangelboard, im Kraftraum oder auch auf der ProVib-Vibrationsplatte zur Realität. Auch die CPK-Analysen und die Körperfettmessungen für alle meine Dokumentationen und somit auch die Bücher entstanden im Rahmen der hochkarätigen Betreuung in Dornbirn. Der noch im Peak-Prinzip erwähnte, tägliche Blutcheck zuhause? Bei mir bereits seit mehreren Monaten aus organisatorischen Gründen Schnee von gestern. Dr. Antje Peuckert prüft seither einmal wöchentlich diesen wichtigen Wert für mich am Landessportzentrum.“ , so Jürgen weiter.

RAP und HIIT

So ist es nicht weiter verwunderlich, dass auch viele Techniken und Strategien seines neuen Buches in den eben erwähnten Räumlichkeiten die Basis fanden. „Eine neue HIT-Variante in Peak-Time nennt sich RAP. Es handelt sich dabei um eine neue, hoch effektive jedoch zugleich kontrollierte HIT-Trainingstechnik. „Maximale Wachstumsreize ohne Übertrainingsgefahr.“, verrät Jürgen fürs erste. Doch auch was sich unter dem „Codenamen HIIT“ verbirgt, wurde bei Clarence Bass entwickelt und im Februar am Landessportzentrum optimiert. Soviel sei verraten: Der Kondition und der Fettverbrennung vieler Peak-Athleten wird dieses hoch intensive Intervalltraining ab Herbst 2007 neue Horizonte aufzeigen.

Autofrei ins Training

Was übrigens bereits die K1 mit einem besonderen Pluspunkt auszeichnete, gilt auch für diesen Tatort. Dieser liegt nämlich mit knapp 15 Gehminuten vom „jürgenreis.com Hauptquartier“ ebenfalls in jederzeit erreichbarer, unmittelbarer Nähe. Jürgen’s Fazit: „Es ist genial. Selbst bei Regenwetter habe ich das Landessportzentrum Vorarlberg in den vergangenen Jahren immer Autofrei erreicht. Der kurze Lauf bereitet den Körper perfekt auf das anschließende Krafttraining vor und der Heimweg wird als aktives Cooldown ins Workout integriert!

Alles in allem ist klar: Ich betrachte dies als alles andere als Selbstverständlich und bedanke mich hiermit in aller Form bei den Verantwortlichen. Last but not least gilt mein besonderer Dank dem „lokalen Team“ von Schorsch, Heinz, und deren Mitarbeiter/innen. Es ist an jedem Trainingstag eine wahre Freude in einem solch perfekt gepflegten und organisierten Sportzentrum trainieren zu dürfen!“


Link auf die offizielle Homepage des Landessportzentrum Vorarlberg: www.landessportzentrum.at

Link auf die Homepage der Sportabteilung des Landes Vorarlberg


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