4,2% Körperfett in der Off-Season!

Bestätigt: Jürgen Reis erreichte sowohl im Herbst 2006, als auch im Januar 2007 eine neue persönliche Topmarke!
Redaktion: Stefan Walkner

Zugegeben: Dass Jürgen Reis am 3. Oktober 2006, was seine Körperzusammensetzung angeht, mit einem neuen Rekordwert von genau 4,2%, gemessen wurde, war uns in diesem Newsletter keine einzige Zeile wert. Auch dass er seine Muskelmasse in den Wochen zuvor um über 2,5 kg erhöht hatte ... „Logisch – du bist ja schließlich mitten in deiner erfolgreichsten Peak-Phase – was soll daran so sensationell sein? Alles andere wäre sogar ein Beweis, dass dein Peak-Prinzip daneben liegt – so einfach ist das!“, so lauteten die Kommentare bei den Redaktionssitzungen.

Schließlich folgt ja einer Peak-Phase auch bei Jürgen Reis eine etwas moderatere Trainingsphase, in der sich auch der Körper wieder so manche „Freiheit“ erlaubt. Doch diesen Winter sollte alles etwas anders werden: Jürgen trainierte tatsächlich, wie in meinem letzten Interview ausgesprochen, bereits kurz nach einer lockeren, strategischen Übergangsperiode von nur 10 Tagen härter als je zuvor. Am 23. Januar wurde uns schließlich klar: Dieser Winter ist sehr wohl ein „halbinterner Spezialbericht“ wert. Ich wollte es genau wissen und habe, wieder einmal, direkt nachgefragt:

Stefan Walkner: Jürgen, wieder einmal ein neues Kurzinterview gefällig? Wie ging es nun weiter nach dem Ende der Weltcupsaison?
Jürgen Reis: „Das Körpergewicht und vor allem die Rohkraft nahm langsam aber konstant zu. Zwischendurch lag ich auch bei den Messungen wieder auf einem „Höchststand“ von 5,6%. Verglichen zum Winter 2005, wo ich oft an der 7%-Marke fest hing natürlich trotzdem einwandfrei. Bei mir zählt natürlich nach wie vor die Leistung – das mit dem Körperfett ist ein Beiwert, der aber doch in meinem Sport oft eng an eine allgemein fitte Verfassung geknüpft ist. Diesen Winter hatte ich natürlich optimale Ausgangsbedingungen: Ich zielte natürlich wie immer auf einen möglichst fettfreien Muskelaufbau ab. Erwartete aber auch keine Sensationen mitten im Winter.

Stefan Walkner: Doch am 23. Januar folgte die Überraschung?
Jürgen Reis:
„Ja und wie! In den USA hatte ich mit Clarence Bass natürlich auch dieses Thema immer wieder ausgefeilt und neue Strategien konsequenter denn je umgesetzt. Mir war selbst aufgefallen, dass sich mein Körpergewicht sich seit mehreren Wochen fast nicht bewegte, ganz im Gegensatz zu meinem Kraftniveau. Quasi in allen meinen Trainingsdisziplinen fielen Bestmarken oder ich wiederholte meine Leistungen der direkten Weltcupvorbereitung im Herbst. Natürlich waren das mehr als nur gute Vorzeichen. Doch was das Bioimpendanzmessgerät da im Januar, kurz nach meiner Rückkehr aus den Vereinigten Staaten anzeigte, verschlug wohl auch Ernährungsberaterin Doris Giselbrecht fast die Sprache: Erneut genau 4,2%! Natürlich wieder bei gleichzeitigem Muskelaufbau – das Gewicht war ja fast konstant geblieben! Somit also 0,2% weniger, als ich 2004 zur Dokumentation zu meinem ersten Buch Das Peak-Prinzip aufwies.“

Stefan Walkner: „Was hast du gemacht???“, meintest du vorhin, waren die ersten Worte von Doris. Darf ich diese Frage wiederholen?
Jürgen Reis: „Es war primär ein neues Trainings- und Ernährungskonzept, das ich da im Herbst startete. Viel optimiertes Wissen meiner Betreuer vor Ort, aber auch viel völlig Neues meiner Coaches Ori Hofmekler und Clarence Bass in den USA wollte erprobt werden. Natürlich ist der Winter dazu die einzig mögliche Neulandphase. Doch diesmal hatten es die Experimente wirklich in sich! Die Erfolge motivierten mich von Woche zu Woche. So konnte ich die Sache natürlich auch nicht lange für mich behalten. Schon bald folgten erste Coachings, welche ebenfalls, ohne Ausnahme zu nie da gewesenen Erfolgen führten. Ein Coachie, Johannes Pfeiffer, übertraf schließlich auch meinen eigenen Fettabbauwinter noch bei weitem!“

Stefan Walkner: Und außer bei deinen Coachings bleibt das neue Wissen nun bei dir unter Verschluss?
Jürgen Reis: „Ganz im Gegenteil! Keine Frage: mir fehlen noch die letzten Bestätigungen und Feinschliffe. Aber ich plane bereits ein neues Großprojekt – im nächsten Newsletter werden wir vielleicht schon darüber berichten!“

... und JETZT ... kein einziger konkreter Tipp für uns? Das ist wohl die Revanche fürs „Nichtberichten“ im Herbst.
Jürgen Reis: (lacht) Nur Geduld Stefan. Ich verspreche es: Alle Geheimnisse werden noch 2007 gelüftet, soviel steht fest!

Gemein! Trotzdem Danke, wir warten gespannt!

Stefan Walkner ist seit 2003 Mitarbeiter bei consolution.at und selbst im Sport tätig - er spielt seit 14 Jahren Handball.


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